Mann aus Landkreis Starnberg

Polizei schnappt Geisterfahrer - er war als vermisst gemeldet

Ein Mann aus dem Landkreis Starnberg war am Montag als Geisterfahrer auf der A99 unterwegs. Außerdem hatte ihn seine Familie bereits zuvor als vermisst gemeldet.

München - Ein Geisterfahrer hat am Montag kurz vor Mitternacht für eine Sperrung der A99 in Richtung Salzburg gesorgt. Wie die Polizei mitteilt, fuhr der 89-Jährige aus dem Landkreis Starnberg mit seinem Mercedes ab dem Tunnel Allach auf der falschen Seite. Deshalb sperrte die Polizei die folgenden Anschlussstellen und drosselte den Verkehr. Am Tunnel Aubing stoppte die Polizei den 89-Jährigen.

Es stellte sich heraus, dass der Mann bereits am Mittag als vermisst gemeldet worden war. Offenbar war er den ganzen Tag mit dem Auto unterwegs gewesen, ohne dass die Angehörigen wussten, wo er sich befand. 

Bei seiner Geisterfahrt hatte der 89-Jährige offenbar zudem großes Glück und stieß mit keinem anderen Fahrzeug zusammen. Noch in der Nacht holte die Familie den Mann ab und brachte ihn sicher nach Hause.

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mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa / Armin Weigel

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