Schock für Mutter

Beim Aussteigen: Bub (2) rutscht unter S-Bahn

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In den Spalt zwischen S-Bahn und Bahnsteig ist ein kleiner Bub gerutscht.

München - Was für ein Schreckmoment für eine 34-jährige Mutter: Am Westkreuz in München ist ihr 2-jähriger Sohn beim Aussteigen unter die S-Bahn auf das Gleis gerutscht.

Die 34-Jährige aus Bogenhausen war am späten Donnerstagnachmittag mit ihrem Sohn unterwegs, an der Station "Westkreuz" wollte sie aus der S6 aussteigen. Dabei rutschte der 2-Jährige in den Spalt zwischen der S-Bahn-Tür und dem Bahnsteig und landete auf dem Gleis. Das teilt die Polizei mit.

Glück im Unglück: Ein 33-jähriger Gautinger reagierte blitzschnell und zog den Buben wieder zurück auf den Bahnsteig. Ein anderer Reisender sagte dem Lokführer Bescheid. Der Unfall lief von einem Riesen-Schrecken abgesehen glimpflich ab. Der 2-Jährige hat den Sturz nach ersten Untersuchungen vor Ort unverletzt überstanden. Zur Beobachtung brachten die Sanitäter den Bub ins Krankenhaus. Laut Polizei ist ein Fremdverschulden ausgeschlossen.

Was in solch einem Notfall zu tun ist

Laut Bahn ist in solchen Notfällen entscheidend, den Betrieb sofort zu stoppen. Dazu ist in jedem Türbereich eine Notbremse angebracht. Wird diese am stehenden Fahrzeug betätigt, kann die S-Bahn nicht weiterfahren. Gleichzeitig wird die Sprechstelle zum Triebfahrzeugführer aktiv, die in jedem Einstiegsraum angebracht ist. So können die Fahrgäste den Triebfahrzeugführer über den Notfall informieren. Wird die Notbremse in einer fahrenden S-Bahn betätigt, entscheidet der Triebfahrzeugführer über einen etwaigen sofortigen Stopp oder die Weiterfahrt zum nächsten Haltepunkt.

mm

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