Neuer Stadtteil

CSU fordert Ersatz für Freihamer Versorgung

Die Vision verzögert sich: So sollte das Zentrum des neuen Viertels aussehen, nun aber ist völlig unklar, wie es in Freiham weitergeht.

Die CSU will verhindern, dass Bürger in das neue Viertel Freiham ziehen, ohne ausreichend Einkaufsmöglichkeiten vor der Haustür vorzufinden.

München - Diese Gefahr droht, nachdem sich die Patrizia AG als Bauträger für das neue Stadtteilzentrum in Freiham zurückgezogen hat. Die CSU fordert nun in einem Antrag die GWG auf, ihre Planungen für Abriss und Neubau des Geschäftszentrums mit Wohnungen an der Wiesentfelser Straße 68 in Neuaubing zügig zu realisieren. Es soll ein Übergangsmanagement für die ansässigen Läden und Institutionen eingerichtet werden, damit die Bürger versorgt sind.

Wie berichtet hatte die Patrizia angekündigt, sich aus Angst vor Klagen der Mitbewerber aus dem Projekt zurückzuziehen. Nicht wenige Stadträte hatten dem Kommunalreferat vorgeworfen, bei der Ausschreibung Fehler gemacht zu haben. Das Referat selbst sagt, es habe im Gegenteil alle Vorgänge anwaltlich prüfen lassen. Fehler seien dabei nicht bekannt geworden. CSU-Stadtrat Hans Sauerer bezeichnet die Ausschreibung nun als „verunglückt“. Die Stadt stehe jetzt in der Pflicht, den Menschen alternative Einkaufsmöglichkeiten in der Nachbarschaft zu bieten. Das Geschäftszentrum im angrenzenden Neuaubing würde sich laut Sauerer dafür wunderbar eignen. „Dessen Abriss und Neubau sind bereits geplant. Wir fordern: Die GWG muss bei der Bauplanung auf die Tube drücken. Das Bauprojekt muss mit den Freiham-Entwicklungen synchronisiert werden.“

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