Danke für eure Hilfe!

Dank Spendenflut unserer Leser: Rollstuhl für todkranken Lukas

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Graziella K. und ihr Lukas freuen sich über die 400 Euro des stillen Engels. Insgesamt spendeten Leser über 10.000 Euro für den todkranken Buben aus Neuaubing.

Dank einer wahren Spendenflut unserer Leser kann der todkranke Lukas aus Neuaubing demnächst doch in seinem ganz eigenen Rollstuhl unterwegs sein.

München - Lukas strahlt übers ganze Gesicht, während er die Geldscheine in seinen kleinen Händen hält. Ja, der Bub spürt, dass ihm Menschen etwas Gutes getan haben. Groß hatte die tz vergangene Woche über den todkranken Dreijährigen und seine Familie aus Neuaubing berichtet. Lukas leidet an Spinaler Muskelatrophie, einer unheilbaren Form von Muskelschwund – und dennoch ziert sich die Krankenkasse, dem Buben einen speziellen Rollstuhl zu genehmigen. Auf unsere Leser ist hingegen Verlass! Über 10.000 Euro Spendengelder kamen bisher zusammen. Heißt: Lukas wird bald doch in seinem ganz eigenen Gefährt unterwegs sein.

Mutter Graziella K. hat Tränen in den Augen, als sie von den Reaktionen der Leser berichtet: „Viele haben uns liebevolle Briefe geschrieben, andere einfach kommentarlos Geld überwiesen – diese Hilfsbereitschaft ist unglaublich. Ich möchte mich bei allen ganz herzlich bedanken“, sagt die gelernte Arzthelferin, die sich mittlerweile rund um die Uhr um ihren kranken Sohn kümmert. Genau 8156 Euro sollte laut Gutachten der spezielle Rollstuhl für den Bub kosten. Das Geld ist also nun leicht zusammen. Besonders, da es noch eine gute Nachricht gibt: Nach dem Bericht in unserer Zeitung gab auch die Krankenkasse nach und informierte die Familie am Montag, dass sie die Grundkosten für den Sonderrolli übernehmen wird. Heißt: Lukas kann nun sogar einen elektrischen Rollstuhl bekommen, da diese Aufrüstung (rund 5000 Euro) nun von den Spenden beglichen werden kann. „Das ist eine wahnsinnige Erleichterung, da alle Kinder mit dieser Krankheit eigentlich einen Elek­tro-Rolli haben“, erklärt die Mutter dankbar. Klar, den kann der Bub auch wirklich länger selbst bewegen – ohne, dass immer jemand anschieben muss.

Übrigens: Auch unser stiller tz-Engel hat sich wieder anonym gemeldet und 400 Euro für Lukas in ein Briefchen gepackt, die wir Lukas persönlich vorbeigebracht haben (siehe Foto). Im Schreiben der anonymen Spenderin standen auch folgende Zeilen: „Wenn recht viel Geld zusammenkommt, ist vielleicht auch noch ein Urlaub drin, was mich sehr freuen würde.“ Das dürfte wohl klappen. Und man stelle sich folgendes Bild vor: Lukas blickt von seinem eigenen Rolli aufs blaue Meer. Unbezahlbar, oder? Danke, liebe Leser!

Armin Geier

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