In einer Halle in Neuaubing

Bei Sanierung: Hochgiftiges Quecksilber läuft aus

München - Bei den Innensanierungen einer Halle in Neuaubing ist am Montagvormittag hochgiftiges Quecksilber ausgetreten. Die Feuerwehr musste das Schwermetall binden.

Wie die Polizei mitteilt, waren zwei Arbeiter (34 und 45) am Montag gegen 10 Uhr mit der Innensanierung einer Halle in der Rita-Burkei-Straße beschäftigt.

Dabei demontierten die Arbeiter ein Manometer an einem Kessel und legten dieses auf eine Hebebühne. Dabei lief plötzlich Quecksilber aus der Armatur und floss über die Hebebühne und den Fußboden. Die beiden Arbeiter versuchten schnellstmöglich, die Hebebühne aus der Halle zu schieben, um sich und andere Arbeiter mit dem hochgiftigen Quecksilber nicht zu gefährden.

Dabei geriet die Bühne aber in Schräglage und so landete das Quecksilber auch auf dem Boden außerhalb der Halle. Die weiteren Arbeiter hatten das Gebäude auch schon verlassen.

Die Feuerwehr band schließlich das giftige Schwermetall und verstaute es in Transportbehältern. Die beiden Arbeiter, die sich direkt am Quecksilber aufhielten, wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Sie konnten das Krankenhaus nach Blutuntersuchungen wieder verlassen.

Neben der Münchner Kriminalpolizei, die vor Ort die Ermittlungen aufnahmen, waren auch das Wasserwirtschaftsamt sowie das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München vor Ort.

pak

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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