Neues Viertel

Gewofag-Pläne: So könnte es in Freiham Nord aussehen

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Mitten in Freiham-Nord: Die Gewofag-Simulation zeigt die Aubinger Allee samt künftiger Tram-Strecke aus westlicher Richtung. Auf dem Bild oben rechts ist das nun vorgestellte Areal grün markiert.  

Die Münchner Wohnungsbaugesellschaft Gewofag stellt einen Entwurf für Bauvorhaben an der künftigen Aubinger Allee vor. Geplant ist ein Mix aus Wohnungen, Handel und Büros. 

München - Für das zweite Bauvorhaben der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Gewofag in Freiham Nord steht der Siegerentwurf fest: Das Unternehmen will in dem neuen Stadtteil im Münchner Westen, in dem einmal rund 26.000 Menschen leben und arbeiten sollen, weitere 142 Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen sowie Gewerbeflächen mit insgesamt etwa 14.400 Quadratmetern Geschossfläche schaffen. Die Entwürfe ersonnen haben die Münchner „03 Architekten GmbH“ zusammen mit mit Realgrün Landschaftsarchitekten.

Blick von oben: Das vorgestellte Areal ist grün markiert.  

Bereits begonnen hat die konkrete Planung des ersten Realisierungsabschnitts mit 259 Wohnungen, darunter ein Bürgerheim für alleinstehende Menschen unmittelbar neben dem neuen Quartierszentrum in Freiham Nord, so die Gewofag. Beide Bauvorhaben sollen im Herbst des kommenden Jahres beginnen und im Sommer 2021 fertiggestellt sein.

Das zweite Projekt ist auf dem Grundstück geplant, das östlich der künftigen Aubinger Allee und südlich des geplanten Grünfingers liegt (siehe Grafiken). Ziel sei ein Wohnungsmix aus den Fördermodellen Einkommensorientierte Förderung, München Modell und Konzeptioneller Mietwohnungsbau. Entlang der Aubinger Allee seien zudem Flächen für Büros, Einzelhandel, Ärzte und Dienstleistungen vorgesehen. Laut einer Mitteilung der Gewofag umfasst das Bauvorhaben eine Investitionssumme von rund 45 Millionen Euro.

Das Areal von Freiham.

Der Siegerentwurf vereinige drei wichtige Ziele, sagt der Aubinger CSU-Stadtrat Johann Sauerer: „Ansprechende Architektur, gut geschnittene, helle Wohnungen und Wirtschaftlichkeit.“ Die Entwürfe des Wettbewerbs, an dem sich neun Architekturbüros beteiligt hatten, werden laut Gewofag nun bis zum 24. März im Forum der Hauptverwaltung in Ramersdorf, Kirchseeoner Straße 3, ausgestellt. Geöffnet ist diese von Montag bis Donnerstag von 7.15 bis 17 Uhr und freitags von 7.15 bis 15 Uhr.

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