Zwölf Tonnen Obst und Gemüse

Eiersalat auf Autobahnring: Lkw verliert Ladung

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Kistenweise Gemüse war am Montagmorgen nach einem Unfall auf der A99 verteilt.

München - Weil er zu schnell unterwegs war, hat ein Lastwagen hat am frühen Montagmorgen einen Teil des Münchner Autobahnrings in ein Meer aus Eiern verwandelt.

Der Unfall passierte gegen 5.20 Uhr auf der A99 zwischen dem Tunnel Aubing und dem Autobahndreieck München Süd-West. Ein 51-jähriger Lkw-Fahrer aus München war mit seinem 12-Tonner in Richtung Lindau unterwegs.

Da er laut Polizei in der Dunkelheit annahm, er sei bereits am Autobahndreieck und befährt wie gewohnt die langgezogene Kurve zur A96 verringerte er seine Geschwindigkeit nicht. Zu seiner Überraschung befand er sich jedoch auf der Ausfahrtspur der Anschlussstelle Freiham-Mitte/B2 Bodenseestraße. 

Für den Kurvenverlauf dieser Autobahnausfahrt war seine Geschwindigkeit jedoch deutlich zu hoch, so dass er im Kurvenverlauf die Kontrolle über seinen Lastwagen verlor, nach links durch die Leitplanke von der Fahrbahn abkam und dort letztlich umkippte.

Zum Glück wurde der Lkw-Fahrer kaum verletzt. Die größtenteils zerbrochene Ladung - das Fahrzeug war größtenteils mit rohen und gekochten Eiern beladen - verteilte sich durch den zerstörten Lkw-Aufbau an der gesamten Unfallstelle.

Zur Bergung musste ein Autokran eingesetzt werden, der den Lkw jedoch erst nach dem Ausräumen und Umladen der klebrigen Überreste aufstellen kann. Die Anschlussstelle ist derzeit immer noch für den Verkehr gesperrt.

Der Schaden an Lkw, Ladung und Autobahneinrichtungen beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 20.000,- Euro.

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