Wegen "Umzugsstress"

Hunde in Mini-Käfige gesperrt

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Die Käfige waren kaum größer als die Hunde selbst.

München - Alles andere als artgerecht waren mehrere Hunde gehalten, die Polizisten in Aubing entdeckten. Die Tiere waren in viel zu kleinen Käfigen stundenlang ohne Wasser gesperrt worden.

Gegen 16.10 Uhr alarmierte ein Zeuge am Samstag die Münchner Polizei, nachdem er in Aubing mehrere Hunde entdeckt hatte, die ohne Wasser in viel zu kleine Käfige gesperrt waren. Vor Ort sprachen die Polizisten mit der Hundebesitzerin (66). Die Frau erklärte, sich wegen eines Umzugs zur Zeit nicht um die Tiere kümmern zu können. Deshalb hätte sie auch schon am Tag zuvor die Hunde für einige Stunden dort eingesperrt, so die Polizeimeldung am Montag.

Die Beamten ließen die Tiere aus den Käfigen und belehrten die Besitzerin, dass sie sich artgerecht um ihre Hunde kümmern müsse. Sie wurde wegen einer Ordnungswidrigkeit angezeigt. Außerdem wurde das Kreisverwaltungsreferat über den Vorfall informiert, um die Eignung als Hundehalterin zu überprüfen.

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