Baureferat bereitet Bewerbung vor

Kommt die Bundesgartenschau nach Freiham?

+
Entsteht im Baugebiet Freiham ein BUGA-Park wie 2005 in Riem?

München - Kommt die Bundesgartenschau 2029 oder alternativ für die Internationale Gartenausstellung 2027 nach München? Das Baureferat bereitet jedenfalls eine Bewerbung vor.

Bekommt München ein neues Großereignis und gleichzeitig einen neuen Park im Westen der Stadt? Das Baureferat breitet derzeit eine Bewerbung der Stadt für die Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2029 oder alternativ für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 vor. Damit soll der Landschaftspark Freiham im neuen Stadtteil entstehen.

Der Riemer Park entstand aus der Bundesgartenschau 2015.

Die Stadt hat schon viele Erfahrungen mit großen Gartenausstellungen gesammelt: Für die IGA 1983 wurde der Westpark errichtet mit seinen Seen, Kaskaden und Pagoden – eine Grünanlage, die einem ganze Stadtteil ihren Namen gegeben hat und den Bürger im Südwesten der Stadt nie mehr missen wollen. Für die BUGA 2005 entstand der neue Riemer Park, der zwar für heftige Diskussionen sorgte, die Zahl von drei Millionen Besuchern spricht aber für sich selbst. Inzwischen wird die riesige Anlage als Naherholungsgebiet sehr gut angenommen und genutzt.

Auf Antrag der SPD-Stadträte Christian Müller und Verena Dietl will das Baureferat nun prüfen, inwieweit man sich für die Blumen-Event bewerben will und kann. Sie wünschen sich, dass bei der neuen Gartenschau die Themen „Bürgerbeteiligung“ und „Urban Gardening“ groß geschrieben werden.

Die CSU hat noch keine abschließende Meinung, ihr für Freiham zuständiger Stadtrat Johann Sauerer prophezeit: „Das ist eine sehr nette Idee. Wenn wir die Leute mit einer U-Bahn hinbringen, haben wir sicher nichts dagegen.“ Dazu müsste die U 5 jedoch über Pasing hinaus verlängert werden.

Johannes Welte

Auch interessant

Meistgelesen

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare