Neues Stadtviertel

Nachbarschaftstreff für Freiham-Nord

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Im Münchner Westen entsteht Freiham: ein komplett neuer Stadtteil auf einer Fläche von 190 Hektar.

München - Wohnungen, Schulen, Straßen, Parks - im Münchner Westen wird das komplett neue Stadtviertel Freiham aus dem Boden gestampft - für die rund 25.000 Bewohner wird es dort in Zukunft auch einen Nachbarschaftstreff geben.

Es ist das größtes Bauprojekt der Landeshauptstadt: im Münchner Westen, zwischen Neuaubing und dem Autobahnring, entsteht der neue Stadtteil Freiham-Nord. 190 Hektar groß ist das Gebiet, 25.000 Menschen sollen in Zukunft dort leben, wohnen und arbeiten. Kein anderer Stadtteil wird in den kommenden Jahren so stark und schnell wachsen, wie der 22. Stadtbezirk: Im Frühjahr ist der erste Spatenstich geplant, 2019 sollen die ersten Wohnungen fertig werden. Für die zukünftigen Anwohner heißt das vor allem eines: jede Menge neue Nachbarn! Sie bekommen in Zukunft einen Nachbarschaftstreff, das hat der Sozialausschuss des Stadtrats hat am Donnerstag beschlossen in seiner Sitzung beschlossen. 

Nachbarschaftstreffs sollen Miteinander fördern

Mit der Einrichtung der Nachbarschaftstreffs fördert die Landeshauptstadt Engagement und Selbsthilfe im Quartier, zudem sollen die Treffs den neuen Viertelbewohnerinnen und -bewohnern als Orientierungs- und Informationsplattform dienen. Die „quartierbezogene Bewohnerarbeit“ des Sozialreferats hat bereits Tradition: schon seit vielen Jahren fördert die Stadt mit den Treffs das nachbarschaftliche Miteinander. In Kooperation mit der Wohnungswirtschaft werden Räume für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt. Dort können sich Nachbarinnen und Nachbarn treffen, zusammenkommen und Wünsche und Ideen für ihr Viertel diskutieren. Über 30 dieser Einrichtungen gibt es bereits im Stadtgebiet. 

Eröffnung für 2019 geplant

Der Freihamer Nachbarschaftstreff soll im Rahmen des ersten Bauabschnitts an der Aubinger Allee entstehen und im Herbst 2019 eröffnet werden. Es sind Räumlichkeiten mit insgesamt rund 200 Quadratmetern Fläche geplant. Diese werden von der GMG – der städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH zur Verfügung gestellt, die Vergabe erfolgt über ein Trägerauswahlverfahren. Besonderes Augenmerk bei der Ausschreibung gilt den Themen Inklusion und Integration. 

mm/tz

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