Millioneninvestition

Aubinger Pfarrheim wird saniert: Mehr Raum für St. Quirin

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Das Modell des neuen Pfarrheims St. Quirin.

Die Aubinger Gemeinde beginnt mit der Sanierung ihres Pfarrheims. Die Kosten sollen sich auf rund 4,6 Millionen Euro belaufen.

München - Rund 4,6 Millionen Euro investiert die katholische Pfarrei St. Quirin in Aubing in den Umbau und die Sanierung ihres in die Jahre gekommenen Pfarrheims. Dieser Tage sollen die Arbeiten an der Ubostraße 5 starten. Die Verlegung des bisherigen Zugangs über den Giglweg hin zur Ubostraße sei mit die größte und sofort sichtbare bauliche Veränderung des mehr als 50 Jahre alten Gebäudes, erklärt Architekt Andreas Holzapfel vom gleichnamigen Münchner Büro. „Wir wollen damit einen größeren Bezug zur gegenüberliegenden Kirche schaffen“, so der Planer bei der Vorstellung des Konzeptes, das die Architekten gemeinsam mit den Landschaftsplanern von Realgrün München entwickelten.

Im Inneren des Pfarrheims soll durch eine veränderte Flächennutzung sowie die Gestaltung mit großen, bodentiefen Fenstern mehr Raum und Helligkeit geschaffen werden. Deutlich größer werden das Foyer und die Küche, die zusätzlich eine Ausgabentheke bekommen soll. Vom Pfarrsaal aus, dessen viel bespielte Bühne ebenfalls saniert und modernisiert wird, können die Besucher künftig auf eine Terrasse treten. „Wir werden außerdem die Hülle komplett verändern und energetisch sanieren“, sagte Andreas Holzapfel. Dazu gehörten unter anderem ein neues Dach und eine neue Lüftungszentrale.

Rund eineinhalb Jahre rechnen die Architekten für die Sanierung und den Umbau des Pfarrheims, die Neugestaltung der Freiflächen sowie die Verlegung der 16 Parkplätze. Das Pfarrei-Leben soll unterdessen wie gewohnt weitergehen: „Wir wollen keine Pause“, sagte Pater Abraham. Zahlreiche der jährlich rund 800 Veranstaltungen können in der zum Kirchenverband gehörenden Pfarrei St. Michael in Lochhausen stattfinden, so die Vertreter der Kirchenverwaltung.

Auch Mehrzweckräume im Kindergarten der Pfarrei, im benachbarten Kulturzentrum Ubo9 und beim Bayerischen Roten Kreuz in der Altostraße stünden zur Verfügung. Bauern im Ort hätten sich außerdem bereit erklärt, in ihren Scheunen kostenlos Material und Möbel zu lagern. Der Umbau werde zu 95 Prozent vom Erzbischöflichen Ordinariat bezuschusst. Den Rest finanziere die Pfarrei aus Rücklagen, hieß es weiter. Informationen zum Stand der Sanierung gibt es regelmäßig online auf der Homepage www.quirin-aubing.de.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Mein Aubing/Lochhausen/Langwied – mein Viertel“.

Nicht nur das Pfarrheim St. Quirin wird umgestaltet. Auch diese Plätze in München sollen schöner werden.

Monika Wehrl-Herr

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