Realisierungswettbewerb entschieden

So baut die Gewofag in Freiham Nord

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Erster Preis: Der Entwurf von 03 Architekten GmbH, München mit realgrün Landschaftsarchitekten / Gesellschaft von Landschaftsarchitekten und Stadtplanern mbH, München, Ansicht von Westen.
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Zweiter Preis: Der Entwurf von bogevischs buero architekten & stadtplaner GmbH, München mit lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner GmbH; Ansicht von Westen.
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Dritter Preis: Der Entwurf von Albert Wimmer ZT GmbH, Wien mit Martha Schwartz Partners Ltd., London; Ansicht von Westen.
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Lageplan Freiham Nord WA 11.1 mit Entwurf von 03 Architekten (Grafik: 03 Architekten GmbH).

Rund 140 Wohnungen und Gewerbefläche baut die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewofag im neuen Quartier in Freiham Nord. Wie dies aussehen soll, wurde in einem Architektenwettbewerb entschieden.  

München - Insgesamt baut die Gewofag im neuen Quartier rund 14.400 Quadratmeter Geschossfläche. Zur Umsetzung wurde ein Realisierungswettbewerb ausgelobt, der wurde am 10. März entschieden. Den ersten Preis gab die Jury unter dem Vorsitz von Ina Laux an den Entwurf von 03 Architekten GmbH, München mit realgrün Landschaftsarchitekten/ Gesellschaft von Landschaftsarchitekten und Stadtplanern mbH, München. Der zweite Preis geht an bogevischs buero architekten & stadtplaner GmbH, München mit lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner GmbH, ebenfalls aus München. Den dritten Preis erhielt der Entwurf von Albert Wimmer ZT GmbH, Wien mit Martha Schwartz Partners Ltd., London. Am Montag eröffnete eine Ausstellung, bei der alle eingereichten Entwürfe zu sehen sind. 

Begründung der Jury

„Wir möchten den künftigen Mietern eine sehr hohe Wohn- und Aufenthaltsqualität bieten“, sagt Klaus-Michael Dengler, Sprecher der Geschäftsführung. „Die drei Preisträger haben hierfür die überzeugendsten Entwürfe entwickelt.“ Insgesamt nahmen neun Architekturbüros am Wettbewerb teil. In der Begründung der Jury hieß es unter anderem: „Die Gestaltung besticht durch eine klare Haltung mit einer leicht geschwungenen, eher geschlossenen Fassade zum Straßenraum und einer gestaffelten Fassade zum Hof, die die Ostfassade geschickt zur Sonne dreht.[…] Alle Wohngebäude sind vom Straßenraum aus barrierefrei erschlossen. Die Eingänge sind großzügig ausgebildet, die sieben Treppenhäuser weisen angenehme Zugangssituationen auf.“

Wohnungen für unterschiedliche Einkommen

Auf dem Grundstück WA 11.1, östlich der geplanten Aubinger Allee und südlich des geplanten Grünfingers, wird die Gewofag voraussichtlich im Herbst 2018 mit dem Bau von rund 140 Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen sowie Gewerbeeinheiten beginnen. Die geplanten Wohnungen werden ein Wohnungsmix in der bewährten „Münchner Mischung“, so dass Menschen in verschiedenen Lebenssituationen und mit unterschiedlichem Einkommen dort leben können. Es entstehen Wohnungen in den Fördermodellen Einkommensorientierte Förderung (EOF), München Modell Miete und Konzeptioneller Mietwohnungsbau (KMB). Für eine urbane Nutzungsmischung im Quartier sind entlang der Aubinger Allee gewerbliche Flächen für Büros, Einzelhandel, Ärzte und Dienstleistung vorgesehen. Im Sommer 2021 soll alles fertig sein. Die Gewofag investiert rund 45 Millionen Euro in das Bauvorhaben. 

Mit Freiham-Nord entsteht im Münchner Westen bis zum Jahr 2040 ein neues Quartier mit rund 8000 Wohnungen für mehr als 20.000 Einwohner. Lokalpolitiker fordern schon jetzt einen besseren Nahverkehrsanschluss für das Viertel. 

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