Zwischenfall in London - Polizei evakuiert Bahnhof Oxford Circus

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Facharbeitskreis kritisiert Standort

„Umweg viel zu groß“ - neuer Zebrastreifen für Schüler am falschen Ort? 

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Die Regsam-Vertreterinnen Dagmar Mosch (li.) und Martina Labenz (re.), Eltern und Grundschüler machen mit Plakaten und einem provisorischen Zebrastreifen auf die ihrer Meinung nach „völlig falsche Stelle“ aufmerksam.

Der neue Zebrastreifen an der Wiesentfelser Straße ist erst wenige Wochen alt, doch schon regt sich Widerstand gegen ihn - besser gesagt, gegen den Standort. 

An der Wiesentfelser Straße gibt es seit einigen Wochen einen neuen Zebrastreifen. Kinder können diesen auf ihrem Weg zur neuen Grundschule Gustl-Bayrhammer-Straße 21 (ehemals Wiesentfelser Straße 53) in Freiham-Nord an der neuen Bushaltestelle nutzen. Theoretisch. Denn aus Sicht des Regsam-Facharbeitskreises Kinder/Jugend/Familie ist der Zebrastreifen „an einer vollkommen falschen Stelle platziert“.

Mit einer selbst gebastelten Querungshilfe zeigten Dagmar Mosch und Martina Labenz von Regsam bei einer Aktion mit Eltern und Grundschülern, wo ihrer Meinung nach der richtige Standort wäre. Nämlich etwa 50 Meter nördlich der Kurve auf Höhe des Jugendtreffs Neuaubing, Wiesentfelser Straße 57. Dort liege für etwa 40 Kinder nach der Schule der Weg zum Hort, sagte Labenz. Den südlich der Kurve gelegenen Zebrastreifen werde deshalb kaum ein Kind nutzen: „Der Umweg ist viel zu groß.“ Viele Eltern sorgten sich jetzt um die Sicherheit ihrer Kinder auf der viel befahrenen Straße.

Laut einem Sprecher im städtischen Kreisverwaltungsreferat (KVR) hätten Polizei, Münchner Verkehrsgesellschaft und Eltern den neuen Zebrastreifen gemeinsam abgestimmt. Dort kämen morgens sechs von sieben Schulkindern mit dem Bus aus Freiham-Süd an, die übrigen würden mit dem Auto gebracht oder kämen zu Fuß, so der KVR-Sprecher. Außerhalb der morgendlichen Schulbeginnzeiten sei der Verkehr auf der Straße eher gering, heißt es im KVR.

Wie befahren die Straße allerdings zwischen 7.15 und 8.15 Uhr tatsächlich ist, wollte Franz Federmann wissen, im Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied (BA) zuständig für Schulthemen. Knapp 400 Autos, 54 Lastwagen und vier Busse habe er allein an einem der letzten Donnerstage gezählt, sagte der CSU-Politiker. Zumindest ein Schulweghelfer sei deshalb an der Stelle, an der der Zebrastreifen eigentlich von Eltern und Regsam-Mitgliedern gewünscht werde, aus seiner Sicht dringend notwendig.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Mein Aubing/Lochhausen/Langwied“.

Monika Wehrl-Herr

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