Unglaublicher Zufall

Vermisster Ring des toten Vaters ist wieder da

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Am Bahnhof in Lochhausen hing der Aufruf: "Ring vermisst".

München - Manchmal braucht man wirklich Glück: Der Mann, der den Ring seines toten Vaters verloren hatte, hat das geliebte Schmuckstück offenbar wieder. Und das nur, weil der Finder ein wenig geträumt hat.

Als die Nachricht die Online-Redaktion erreichte, war die Freude groß. Denn kaum jemand hätte wirklich damit gerechnet: Der vermisste Ring des Kirchheimers, der ihn an seine verstorbenen Eltern erinnert, ist wieder da. "Ich habe ihn gefunden", teilte ein Mann per Kontaktformular unserem Portal mit.

Offenbar war da Riesen-Glück im Spiel. Denn der Finder K., der anonym bleiben soll, arbeitet auf dem selben Firmengelände wie Andreas P.. Auf dem Weg zum Bahnhof in Lochhausen und total in Gedanken versunken, sei er über den kleinen Silberring gestolpert. "Ich dachte erst, ich hätte einen Schlüsselring aufgehoben, aber die Innengravur war deutlich zu sehen", erzählt er. Das Datum: 11.02.1967, der Tag der Hochzeit der Eltern, und der Name der Mutter "Karin".

K. hätte den Ring ins Fundamt gebracht, doch dann entdeckte er den Zettel mit dem Aufruf von P. am Bahnhof in Lochhausen. Er habe sofort die Nummer gewählt und ein Treffen vereinbart. Andreas P. hat sein Versprechen gehalten: "Der Finderlohn war wirklich sehr großzügig."

Immerhin handelt es sich ja auch um eine unersetzliche Erinnerung.

Kathrin Garbe

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