Dank Geothermie

Viertel-Politiker wollen ein Bad Freiham

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Der Geothermie-Bohrturm der Stadtwerke in Freiham.

Heißt Freiham künftig „Bad Freiham“? Diesen in Deutschland geschützten Ortsnamenszusatz könnte sich der Bezirksausschuss (BA) Aubing-Lochhausen-Langwied für den neuen Stadtteil im Münchner Westen bestens vorstellen.

München - Den Grund dafür liefert laut BA die Geothermieanlage, die südlich der Bodenseestraße gebaut wurde. Seit vergangenem Herbst werde dort in mehr als 2500 Meter Tiefe bis zu 90 Grad Celsius heißes Wasser gefördert und ins Fernwärmenetz eingespeist, hieß es im BA. 

Zudem werde das danach bis auf etwa 60 Grad abgekühlte Wasser nochmals genutzt und durch Wärmetauscher in das Niedrigtemperaturnetz in Freiham-Nord eingespeist. Eine dritte Nutzung schwebt nun dem Bürgergremium vor: „Das in Freiham geförderte Thermalwasser soll allen zu Gute kommen. Warum nicht eine Quelle auch für ein Bad nutzen?“, sagte der BA-Vorsitzende Sebastian Kriesel (CSU). Wenn Thermalwasser in einem Bad genutzt werde, sei die erste Hürde für das Prädikat Bad schon genommen.

Einstimmig beschloss der BA, dass die Stadtverwaltung prüfen solle, ob das Freihamer Wasser nutzbar sei – sowohl für ein öffentlich zugängliches Bad als auch für das geplante Schwimmbad im Sportcampus Freiham.

mm/tz

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