„Versagen des Kommunalreferenten“

Wegen Stadtteilzentrum Freiham: FDP schreibt offenen Brief an OB Reiter

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Gabriele Neff ist Vize-Vorsitzende der FDP-Fraktion.

Der Bau des Stadtteilzentrums im neuen Stadtteil Freiham verzögert sich immer weiter. Nun schaltet sich die Stadtrats-FDP ein und fordert in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister Konsequenzen.

München - Die Verzögerungen beim Stadtteilzentrum in Freiham haben die FDP im Rathaus auf den Plan gerufen. Die Fraktion fordert in einem offenen Brief OB Dieter Reiter (SPD) dazu auf, Kommunalreferent Axel Markwardt (SPD) zu entmachten. Wörtlich heißt es: „Wir bitten Sie und empfehlen Ihnen nachdrücklich, den gesamten Bereich Immobilien und den Eigenbetrieb Markthallen aus dem Kommunalreferat herauszulösen und in die Verantwortung der Kämmerei zu geben.“

Wie berichtet, hatte sich der Bauträger Patrizia aus Angst vor Klagen der Mitbewerber aus dem Projekt zurückgezogen. Einige Stadträte werfen dem Kommunalreferat Fehler bei der Ausschreibung vor, auch FDP-Vize Gabriele Neff: „Die Abläufe und das Ergebnis der Ausschreibung haben ein Versagen des Kommunalreferenten gezeigt.“ Das Referat antwortet, es seien keine Fehler gemacht worden, das ganze Verfahren sei anwaltlich gründlich geprüft worden.

Neff sagt außerdem, dass sie zudem bei dem jahrelangen dilettantischen Vorgehen zur Neuordnung der Großmarkthalle vor allem den Kommunalreferenten in der Verantwortung sehe. „Ich befürchte, dass die Suche nach einem Investor für die Halle mit dem Referenten zu keinem Ergebnis führen wird.“ Axel Markwardt wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern.

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