Auch enger Radweg muss benutzt werden

München - Radfahren in der Innenstadt kann ein Abenteuer sein – vor allem, wenn die Radwege in schlechtem Zustand sind. Auf die Straße ausweichen dürfen die Radler dennoch nicht so einfach.

Das gab der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am Montag bekannt. Der Radweg müsse im Ausnahmefall sogar dann benutzt werden, wenn er nicht den Mindestanforderungen entspreche. In dem Urteil vom 6. April ging es um einen Radweg in München. Ein Radler hatte sich beschwert, dass er mit einer Breite von 0,72 und 1,29 Metern viel zu schmal sei. Es seien mindestens 1,50 Meter vorgeschrieben. Der Kläger wollte deshalb auf die Straße ausweichen. Die Richter lehnten seine Idee jedoch ab. Es sei zumutbar, auf dem Radweg zu radeln.

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