Der funkelnde Auftakt der tz-Unicef-Aktion im Vier Jahreszeiten

Wie die Engel schon feiern

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Hoteldirektor und Gastgeber Axel Ludwig (li.) mit Prof. Dr. Dr. Alexander Ehlers.

Fünf Meter fünfzig hoch, 80 000 Euro wert und behangen mit Tausenden funkelnder Kristalle – das ist der Weihnachtsbaum im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski, den am Donnerstagabend noch im ungeschmückten Zustand acht starke Männer in die Lobby schleppten.

Ein funkelnder Traum für alle Weihnachtsfans und ein glitzernder Auftakt für die Unicef-Weihnachtsaktion der tz, die in diesem Jahr Projekte des Kinderhilfswerkes im Senegal unterstützt.

Dafür kauften die 250 geladenen Gäste den umherschwirrenden Weihnachtsengeln für 20 Euro Lose ab, und bis zum 24. Dezember können das alle tun, die am Nachmittag jeden Tages die Chance auf ein Türchen im Swarovski Weihnachtskalender haben wollen. Der hing am Donnerstagabend über der zur Bar umfunktionierten Rezeption und enthält Schmuck und Accessoires aus der aktuellen Kollektion von Swarovski Elements – im Wert von bis zu 520 Euro.

Einer, der schon zum dritten Mal beim Weihnachtsbaumaufstellenundgemeinsamen Schmücken dabei war, ist der Arzt und Rechtsanwalt Prof. Dr. Alexander Ehlers. „Diese Tradition hat er sich bei mir abgekupfert“, sagte er mit einem Blick auf seinen Freund, den Hoteldirektor Axel Ludwig. Ehlers selbst hat den englischen Brauch bei sich zuhause eingeführt, nachdem vor 13 Jahren sein Sohn Frederik zur Welt kam. „Das war so etwas Besonderes und Einschneidendes, dass da an Weihnachten etwas Neues dazukommen musste.“

Überhaupt ist Ehlers Neuem gegenüber aufgeschlossen. Eigentlich wollte er bei seiner eben beendeten Reise nach Tansania nur Urlaub machen, ist jetzt aber Teilhaber eines Busunternehmens. „Die afrikanischen Länder entwickeln sich ganz stark, aber es fehlt noch am Nahverkehr.“

Auch der Münchner Designer Marcel Ostertag hatte schon Gelegenheit, den afrikanischen Kontinentkennenzulernen. „Als Teenager war ich mit meiner Mutter im Senegal, und diese Reise hat mir wirklich die Augen geöffnet.“ Zum ersten Mal habe er damals einen Eindruck davon bekommen, wie sehr andere Menschen um dienötigstenDingekämpfen müssen. Auch, um sich das vor Augen zu halten, kauft seineMutterjedesJahreinen „erbärmlichen Weihnachtsbaum“.„ Diehabenvielleicht nur ein paar Äste, aber dafür Charakter!“

„Ich bin da sehr pingelig“, sagte dagegen Uschi Prinzessin zu Hohenlohe. „Und ich will einen Mega-Baum. Bis zu 2,70 Meter passt er in unser Wohnzimmer.“ Geschmückt wird kindlichkitschig, „bunt mit Teddybären und roten Kerzen.“

Bei Kürbis-Ingwersüppchen und Currywurst mit Glitzerblattgold stimmten sich weihnachtlich ein: Co- Gastgeberin Annabelle Brameshuber (Swarovski), Peter Prinz zu Hohenlohe, Designerin Sonja Kiefer („Wir feiern traditionell mit meinen Eltern, meinem Ex- Mann und seiner Mutter“), John Friedmann: („Ich feiere bei meinem Vater in Miami und liege am Strand, während hier alle frieren“), Literaturagentin Lianne Kolf, Schauspielerin Nadine Warmuth („Zum ersten Mal seit zwölf Jahren bin ich wieder bei meinen Eltern in Berlin“) sowie Strenesse-Boss Gerd Strehle.

ANN-CATHERIN KARG

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