Das sind die neuen Chefs

Augustiner: Ein Trio tritt Inselkammers Erbe an

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Die Chefs von Augustiner: Anton Obermaier (v. l.), Martin Leibhard und Werner Mayer.

München - Augustiner hat den Nachfolger für den im März verstorbenen Chef Jannik Inselkammer bekannt gegeben: Martin Leibhard ist neuer Boss der Münchner  Traditionsbrauerei .

Es war ein Tod, der sprachlos machte: Am 24. März starb Augustiner-Chef Jannik Inselkammer († 45) bei einem Lawinen-Unglück in Kanada. Nun hat die Traditionsbrauerei seinen Nachfolger bekannt gegeben: Martin Leibhard ist neuer Boss von Augustiner. Gemeinsam mit dem bisherigen Co-Geschäftsführer Werner Mayer wird er das Unternehmen künftig leiten.

Auch drei Monate nach dem plötzlichen Unfalltod von Jannik Inselkammer sitzt der Schock bei der Brauerei tief. Auf der Internetseite steht noch immer der Nachruf mit einem Schwarz-Weiß-Foto des Verstorbenen. Zehn Jahre lang hatte Inselkammer die Brauerei geleitet, wie sein Vorgänger Ferdinand Schmid († 88) die Tradition der Marke hochgehalten. Mit Erfolg: Die Produktion soll mittlerweile bei 1,3 Millionen Hektoliter im Jahr liegen, Tendenz steigend. „Er war ein wahrer Augustiner“, erklärte Werner Mayer nach Inselkammers Tod in der tz.

Leibhard muss eine große Lücke schließen. Doch er ist ein Mann vom Fach: Schon sein Vater war Braumeister bei Augustiner, auch er ist gelernter Brauer, hat Brauwesen studiert und promoviert und führte mit Jannik Inselkammer elf Jahre lang die Tucher Bräu in Nürnberg. „Wir freuen uns, dass er die Tradition der Brauerei fortsetzen und künftig deren Geschicke mitgestalten wird“, teilte das Unternehmen mit.

Leibhard und Mayer werden die Augustiner-Bräu Wagner KG gemeinsam als persönlich haftende Gesellschafter leiten. Unterstützt werden sie von Anton Obermaier: Der Prokurist und langjährige Leiter des Finanz- und Rechnungswesens wird Geschäftsführer der Komplementär-GmbH.

Sein Tod war ein Schock

Er hatte in den tonnenschweren Schneemassen keine Chance: Am 24. März verunglückte Augustiner-Chef Jannik Inselkammer († 45) beim Heli-Skifahren in den kanadischen Rocky Mountains. Eine Lawine begrub ihn drei ­Meter tief im Schnee, erst eine Stunde später konnten ihn Rettungskräfte über seinen Lawinenpiepser orten und bergen. Er erlag seinen schweren Verletzungen. Inselkammer hinterlässt Gattin Simone und Tochter Antonia.

CMY

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