Sehr ärgerlich

Darum öffnen die MVG-Fahrer die Türen kein zweites Mal

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Viele Münchner nutzen täglich die öffentlichen Verkehrsmittel der MVG.

München - Wer kennt es nicht? Man ist spät dran, sprintet zum Bahnsteig, doch in letzter Sekunde schlägt der Fahrer einem die Tür vor der Nase zu. Wir nennen Ihnen die Gründe.

Nahezu täglich kann man folgende Situation an Münchner Bahnhöfen beobachten: Ein Fahrgast sprintet zum Bahnsteig, möchte gerade noch den Zug erwischen, doch plötzlich schließen sich die Türen. Man versucht diese noch durch Drücken oder Ruckeln zu öffnen - leider vergeblich.

Der Zug fährt ab, und ein frustrierter Fahrgast bleibt zurück. Nicht selten kommt es dann vor, dass dem Zugführer noch einige abfällige Gesten hinterhergeworfen werden. Doch ihn trifft nach Auskunft der Stadtwerke München keine Schuld.

"Die Fahrer haben einen sekundengenauen Zeitplan, den sie einhalten müssen, vor allem in den Hauptverkehrszeiten", erklärt ein SWM-Sprecher. Denn die Pünktlichkeit hat bei den öffentlichen Verkehrsmitteln oberste Priorität. "Die Bahnen sind teilweise so dicht getaktet, dass der Bahnsteig schnellstmöglich für den nächsten Zug freigemacht werden muss."

Entscheidung liegt nicht ausschließlich beim Fahrer

Tut ein Fahrer dies nicht, komme es oft zu Verspätungen, über die die in der Bahn sitzenden und an den folgenden Stationen wartenden Fahrgäste nicht gerade glücklich sind. Des weiteren sei es wichtig, den Fahrplan einzuhalten, da nur so auch Umsteigemöglichkeiten sichergestellt werden können. Schließlich ist es besonders ärgerlich, wenn man durch unnötig lange Standzeiten den Anschlusszug verpasst.

Somit liegt die Entscheidung, ob einem Fahrgast die Türen noch einmal geöffnet werden, in erster Linie nicht beim Fahrer selbst. Doch mit ein wenig Glück und einem besonders nettem Menschen am Steuer gibt es doch noch die Gelegenheit, zuzusteigen und selbst pünktlich ans Ziel zu gelangen.

sk

Warum sind unsere Mülleimer genoppt? 38 kuriose München-Fakten

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1. Alle Entfernungs-Angaben zu München auf Bayerns Autobahnen beziehen sich auf die Mariensäule. © dpa
2. Wenn man das gesamte Straßennetz der Stadt per Taxi durchqueren würde, dann müsste man etwa 3460 Euro löhnen. © dpa
3. In München gibt es 10 962 Künstler, in der Kulturwirtschaft sind 40 140 beschäftigt. © dpa
4. Rund 40 000 Tauben bevölkern München. © dpa
5. Durch Falschparker nimmt die Stadt im Jahr zirka 10,5 Millionen Euro ein. © dpa
6. Seit Thomas Seehaus (Symbolfoto) ist München Millionenstadt: Er kam am 15. September 1958 zur Welt. Eltern: Hubert (Kaminkehrermeister) und Brigitte aus Pasing. © dpa
7. Die Dienstumkleide-Kabinen der Polizeiinspektion 22 am Prinzregentenplatz befinden sich im ehemaligen Schlafzimmer Adolf Hitlers. © Kurzendörfer
8. In den U-Bahnhöfen Odeons- und Goetheplatz laufen seit dem Jahr 2000 ununterbrochen zwölf Klassik-Stücke – in einer 300-Minuten-Schleife. © Kurzendörfer
9. Der FC Bayern hat auf Facebook über sechs Millionen Fans – das sind mehr als die nachfolgenden zehn deutschen Fußballclubs zusammen. © dpa
10. 2011 zogen 112 947 Menschen nach München – Rekord der vergangenen 20 Jahre. © dpa
11. Eines der beiden Uhrenblätter am Isartor (hier das "andere") ist verkehrt herum angebracht. Das ist europaweit einmalig! © Schlaf
12. Die Abfalleimer sind genoppt, damit Wildplakatierer keine Chance haben. © Kurzendörfer
13. Würde man eine Linie zwischen dem Nordturm der Frauenkirche und dem Turm der Heilig-Geist-Kirche verlängern, würde sie genau nach Mekka führen. © dpa
14. Bei uns leben 30 828 Hunde, die täglich sechs Tonnen Hundekot erzeugen. © dpa
15. Eine Wiesnmass hat etwa so viel Alkohol wie acht Schnäpse. © dpa
16. Die Ziegen, die das Leder für neue Lederhosn für die Wiesn liefern, haben in Indien oder Pakistan gegrast. © dpa
17. In Hella­brunn sind 19 183 Tiere. © Tierpark Hellabrunn
18. Der kleinste Friedhof steht in Neuhausen und hat 175 Grabstätten. © Haag
19. Die laufenden Füße und die Augen des Tatort-Vorspanns wurden am Flughafen München-Riem gedreht. © dpa
20. Der Wolfsbrunnen am Kosttor zeigt Rotkäppchen und den Wolf, weil dessen Stifter Adolf Wolf hieß. © Emons Verlag
21. Die Klingel gehört zur Burschenschaft Stauffia (Stollbergstr. 16). © Emons Verlag
22. Das Wiesn-Riesenrad war das erste weltweit mit „Zacken“ – also außen aufgehängten Gondeln. © dpa
23. In den insgesamt 53 Pflegeheimen der Stadt liegt die Männerquote nur bei 21 Prozent. © dpa
24. Das nicht anerkannte, selbsternannte Fürstentum Seborga (Italien, 323 Einwohner) hat ein Konsulat in Bogenhausen. © Symbolfoto: dpa
25. München liegt südlicher als Wien (Foto). © dpa
26. Die erste Aufgabe des ersten namentlich bekannten Henkers Münchens, „Magister Haimpert“: Er hängte seinen Vorgänger (14. Jh.). © dpa
27. Die Frauenkirche war das erste deutsche Fotomotiv. © dpa
28. Die Knetmasse wurde im Jahr 1880 vom Münchner Apotheker Franz Kolb erfunden. © dpa
29. Die US-Hardrockband Mötley Crüe hat extra zwei Umlaute in ihren Namen einbauen lassen, weil Löwenbräu ihr Lieblingsbier ist. © dpa
30. Die Blattschneiderameise (Symbolfoto) Resi ist mit fünf Millimetern Länge das kleinste Tier Hellabrunns. © dpa
31. 248 Einwohner Münchens sind über 100 Jahre alt. © dpa
32. Früher verwendete man in einigen deutschen Gegenden das Wort „münchen“ für kastrieren. © dpa
33. Jeder Baum der Stadt muss eine Grundfläche von 24 qm und eine Mindestbreite von drei Metern zur Verfügung haben. © düa
34. Jimi Hendrix erfand sein Gitarrenschrotte am 9.11.66 in Schwabing ("Big Apple") © dpa
35. Eine über 300 Jahre alte Linde am Westfriedhof ist der älteste Baum der Stadt. © Jantz Sigi
36. Zur Wiesn-Zeit fahren die Rolltreppen schneller. © Schlaf
37. Die Monatsmiete der Tiefgarage im neuen Palais an der Oper kostet so viel wie der Hartz-IV-Monatsregelsatz: 375 Euro. © Schlaf
38. In München gibt es 50 000 leere Grabstätten. © Symbolfoto: Jantz

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