Er habe sich am Dschihad beteiligen wollen

Ausreise in Terrorcamp: Haftstrafe für Münchner

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Der mutmaßliche Dschihadist Samir A. muss in den Knast.

München - Das Münchner Landgericht hat den mutmaßlichen Dschihadisten Samir A. zu zweieinhalb Jahren Haft wegen versuchter Ausreise in ein Terrorcamp verurteilt.

Der 27-jährige Mann habe nach Syrien reisen wollen, um sich dort dem bewaffneten Kampf anzuschließen, sagte der Vorsitzende Richter Norbert Riedmann am Donnerstag.

Samir A., der in München geboren ist und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, sei einmal in die Türkei geflogen und habe ein weiteres Mal den Flug dorthin geplant, „um weiter zu reisen nach Syrien, um dort in einem Ausbildungslager eine militärische Ausbildung zu bekommen“. Er habe sich am Dschihad beteiligen wollen.

Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre Haft für den 27-Jährigen gefordert, die Verteidigung verlangte hingegen Freispruch.

Ein neuer Absatz (Paragraf 89a, 2a) im Strafgesetzbuch stellt seit Juni vergangenen Jahres bereits den Versuch der Ausreise zum bewaffneten Kampf oder zur Terror-Ausbildung unter Strafe.

tz

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