Münchner Aussichten

Wie die Stadt ihr Gesicht verändert

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Vier Grundschulen wie diese plant die Stadt – zwei in Freiham, zwei weitere in Funk- und Prinz-Eugen-Kaserne. Sie entstehen in „modularer Bauweise“ – also ein bisserl nach dem Baukastenprinzip. Das soll günstiger und schneller gehen, damit sie 2017 fertig sind, bevor die ersten Familien ins Viertel ziehen – was nicht immer geklappt hat.
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Einst starteten hier Flieger, heute landen hier Sonnenanbeter: Auf der alten Landebahn ist in der heutigen Messestadt der Riemer Park entstanden. Der letzte Bauabschnitt für Wohnungen soll 2016 fertig sein.
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Die Bauarbeiten haben schon begonnen: In der alten Funkkaserne baut die Gewofag am Frankfurter Ring eine „Bastion mit freundlichem Gesicht“. Bis 2018 sollen insgesamt 1600 Wohnungen fertig sein.
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Mehr Münchner, mehr Autos, mehr Lärm – mehr Lärmschutz: In der Richard-Strauss-Straße am Mittleren Ring füllen sechsstöckigen Riegel mit Spezial-Wand die Lücken.

München - Die neue Ausstellung „Kontinuität und Aufbruch“ in der Rathausgalerie Münchner An- und Aussichten von heute und morgen.

Die Stadt wächst, die Stadt verändert sich – das bereitet vielen Münchnern auch Sorgen. Da­rum zeigt die neue Ausstellung „Kontinuität und Aufbruch“ in der Rathausgalerie Münchner An- und Aussichten von heute und morgen. Kasernen weichen, Firmen siedeln um, dort und auf der grünen Wiese entstehen neue Viertel mit hunderten Wohnungen. „Weil Altes vertraut ist, Neues aber ungewohnt, finden viele das Neubaugeschehen nicht vertrauenserweckend, sondern strapaziös“, schreibt OB Christian Ude (SPD) im Vorwort des Ausstellungshefts. Die meisten Nachbarschaftsproteste gäbe es derzeit, wo Häuser gebaut werden sollen, befand er einmal – obwohl alle neue Wohnungen und günstige Mieten fordern!

Die Ausstellung zeigt die großen Entwicklungen in Wohnen, Kultur, Bildung und Freizeit: Paulaner-Gelände, Kreativquartier, Kasernen für die Zukunft – Messestadt, Schulen, Isar-Renaturierung in der Vergangenheit. Stadtbaurätin Elisabeth Merk sagt: „Dies weiterzuführen, wird unsere Aufgabe bleiben.“ DAC

Bis 9. März, täglich 11 bis 19 Uhr, Eintritt frei.

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