Vorschlag der Verwaltung

Autobahn statt Park: Neue Ideen für Freiham

Der Landschaftspark Freiham soll kleiner werden
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Der Landschaftspark Freiham soll kleiner werden.

Der Landschaftspark Freiham soll kleiner werden – das ist zumindest die Idee der Verwaltung. Grund ist der Ausbau der Autobahn 99. Der soll bis zum Jahr 2028 erfolgen, aus vier Spuren würden sechs.

Dafür soll der neue Park um bis zu 40 Meter schmaler werden. Es wäre ein Kompromiss. Denn: Eine Umplanung des Landschaftsparks, der zweiteiligen Landschaftsbrücke über die den Park querende Erschließungsstraße und des Autobahnzubringers wäre frühestens von 2024 an möglich.

Zuvor muss die Vorentwurfsplanung der Autobahn GmbH des Bundes vorliegen. Das wäre erst Ende 2023 der Fall. Bis der Freihamer Park, der in etwa so groß werden soll wie der Westpark, dann komplett fertiggebaut ist, würde es laut Planungsreferat noch mindestens acht Jahre dauern. Wie nun im Bezirksausschuss bekannt wurde, will die Verwaltung daher die Parkfläche unterteilen. Der südliche Bereich, der von den Abhängigkeiten nicht betroffen ist, soll bereits bis Ende 2027 realisiert werden – parallel zur Fertigstellung des ersten Teils der Wohnbebauung von Freiham-Nord.

Geprüft wird außerdem, ob ein Badesee westlich der A 99 zwischen München und Germering angelegt werden kann. Das könnte ein Ersatz sein für die wegfallenden Flächen. Doch das Thema bleibt auf dem Tapet. BA-Chef Sebastian Kriesel (CSU): „Wir fordern die Fortsetzung der Fläche auf der anderen Seite.“ Will heißen: Die durch den Autobahnbau wegfallenden Flächen sollen im Westen Richtung Germering dem Park zugeschlagen werden.

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