Polizei eingeschaltet

Graffiti-Sprüher verschandelt Aying, doch der Bürgermeister hat eine Hoffnung

+
Mit einem meterlangen Schriftzug ist auch die Grundschule in Helfendorf verunstaltet worden.

Ein Schmierfink hat im Ayinger Gemeindegebiet hat gewaltig sein Unwesen getrieben. Zum Leidwesen auch im Rathaus. Doch dort hat man reagiert.

Aying - Denn unter anderem wurde die Grundschule in Großhelfendorf Opfer von Graffiti. Geschehen ist dies bereits vor den Pfingstferien. Da wurden am Schulgebäude die auffälligen Graffitis entdeckt. „Wir haben sofort reagiert und drüber grundieren lassen“, berichtete Bürgermeister Hans Eichler (PWH) dem Gemeinderat. „Und in der Nacht danach wurde gleich wieder ein Graffiti draufgemacht.“

Also wurde prompt wieder von Seiten der Kommune gehandelt. „Wir müssen da immer sehr schnell reagieren; schließlich wollen wir ja nicht mit den Graffitis Werbung machen.“ Damit meint Eichler, dass Sprayer sich gerne auch mal ein Graffiti eines anderen „Kollegen“ anschauen, um dann vielleicht dazu auch noch etwas „beizutragen“.

Graffitis auch an anderen Orten entdeckt

Auch andernorts im Gemeindegebiet wurden Graffitis entdeckt. Unter anderem der Schriftzug „Deutschland muss sicher werden“. Dazu entsorgte Spraydosen. Die Polizei wurde eingeschaltet und verstärkte ihre Streifenfahrten im Gemeindegebiet. Wie unsere Zeitung erfuhr, hat sie die Ermittlungen aber mittlerweile eingestellt.

Bürgermeister Eichler gibt die Hoffnung dennoch nicht auf, doch noch den oder die Übeltäter zu finden: „Der Täter geht so lange herum, bis es ihn einmal derbröselt“; sprich: Irgendwann kommen sie ihm doch auf die Schliche.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

MVG-Kracher: Kommt das Kombi-Ticket nach München?
MVG-Kracher: Kommt das Kombi-Ticket nach München?
Amateurfußball in München: Torwart (43) mit unfassbarem Ausraster - Verein mit drastischer Maßnahme
Amateurfußball in München: Torwart (43) mit unfassbarem Ausraster - Verein mit drastischer Maßnahme
Dramatische Rettung: Schwer verletzter Bauarbeiter steckt über eine Stunde mit Fuß in Maschine fest
Dramatische Rettung: Schwer verletzter Bauarbeiter steckt über eine Stunde mit Fuß in Maschine fest
Revolution im Münchner Nahverkehr: So weit soll man bald fahren können
Revolution im Münchner Nahverkehr: So weit soll man bald fahren können

Kommentare