Schon 26.000 Besucher

Baby-Bären: Ohne Melone geht nichts!

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Frühstückssnack: Melone mögen die Bärchen besonders gern.

München - In den vergangenen fünf Tagen pilgerten Horden von Kindern mit ihren Eltern oder Großeltern nach Hellabrunn, um einen Blick auf die süßen Eisbär-Babys zu werfen.

Süßer geht’s nimmer: Die herzigen Eisbärchen im Tierpark verzaubern die Münchner. In den vergangenen fünf Tagen pilgerten Horden von Kindern mit ihren Eltern oder Großeltern nach Hellabrunn, um sich an der Glaswand des Polariums die Nase platt zu drücken. Über 26.000 Menschen haben seit Mittwochnachmittag, dem ersten öffentlichen Auftritt der bärigen Zwillinge im Freigehege, den Zoo besucht.

Allein am Samstag wollten bei sonnigem Frühlingswetter 10.500 Bärchen-Begeisterte die 14 Wochen alten Babys sehen. Am Sonntag waren es trotz Regens immerhin noch 1500 Besucher. Leider war von der Eisbär-Familie nicht viel zu sehen. Sie bevorzugten den trockenen Stall im Inneren ...

Es ist aber auch zu drollig, die Kleinen zu beobachten: Wie Menschenkinder spielen sie Verstecken – und raufen auch, wie es bei Geschwistern üblich ist. Wobei das Madl meist mit dem Tratzen anfängt und dem Buben gern mal einen Klaps auf den Po gibt. Der Tages­ablauf der Eisbären hat sich bereits gut eingespielt, sagte Tierpark-Sprecherin Christiane Reiss gestern der tz: „Um sieben Uhr morgens werden die Babys in ihrem Stall wach, ab neun Uhr dürfen sie raus, um sich auszutoben.“ Gegen zehn Uhr bekommen die kleine Dame und ihr Bruder einen Frühstücks­snack, der aus Salat und ihrem Lieblingsessen Melone besteht. Die Hauptmahlzeit ist aber die Milch; Mutter Giovanna stillt ihre Kinder bis zu 20-mal am Tag!

Eisbär-Duo lässt Zoobesucher dahinschmelzen

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„Länger als zwei Stunden am Stück halten sie noch nicht durch, dann müssen sie wieder ein Schläfchen machen“, so Reiss. Mittlerweile machen die Kleinen sogar schon im Freien – und nicht nur im Stall – ein Nickerchen. Wie der Mensch, so das Tier: Auch der Eisbär braucht viel Liebe und Geborgenheit. Deshalb fallen die Baby-Knopfaugen erst zu, wenn mit der Mama gekuschelt wird. Das Söhnchen legt sich am liebsten auf ihre Vorderpfoten, das Töchterchen bevorzugt Muttis Rücken.

Tina Layes

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