Bach verspricht "schwarze Null" bei Olympia 2018

+
Der DOSB-Präsident Thomas Bach.

München - Der DOSB-Präsident Thomas Bach hat für die Milliardenkosten bei der Ausrichtung der Olympischen Spiele in Garmisch-Partenkirchen und München "mindestens eine schwarze Null" versprochen.

Münchens Olympia-Macher haben bei der Verabschiedung eines Eckpunktepapiers für ihr großes Bewerbungsbuch die veranschlagten Ausgaben von knapp drei Milliarden Euro für die Winterspiele 2018 verteidigt. Man werde “mindestens eine schwarze Null“ beim Budget des Organisationskomitees erzielen, versprach der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Thomas Bach, am Montag nach der Gesellschafterversammlung in München. Das OK-Budget wird auf 1,3 Milliarden Euro geschätzt. Dazu kommen weitere 1,6 Milliarden für Infrastrukturmaßnahmen, die allerdings aus Sicht der Politik fast komplett auch ohne Olympia anfallen würden. Darum relativiere sich “die Horrorzahl“ von insgesamt 2,9 Milliarden Euro, betonte Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD).

Man brauche sich im Dreikampf mit Pyeongchang in Südkorea und dem französischen Annecy “nicht zu verstecken“, verkündete Ude. Bach sprach nach der Sitzung in der Bayerischen Staatskanzlei von “Rückenwind“ für München und Garmisch-Partenkirchen. Das fast 400 Seiten starke große Bewerbungsbuch muss bis zum 11. Januar 2011 beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) abgegeben werden. Das IOC entscheidet am 6. Juli 2011 in Durban über den Winterspielort 2018.

dpa

Auch interessant

Kommentare