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Bagger stürzt am Münchner Hauptbahnhof ins Gleisbett und reißt Fahrer mit

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Von: Thomas Eldersch

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Am Freitagmorgen ist bei Bauarbeiten ein Bagger ins Gleisbett am Münchner Hauptbahnhof gestürzt.
Donnerstagnacht ist bei Bauarbeiten ein Bagger ins Gleisbett am Münchner Hauptbahnhof gestürzt. © Sven Hoppe/dpa/Bundespolizei

Bei Bauarbeiten am Münchner Hauptbahnhof kam es Donnerstagnacht zu einem Unfall. Ein Kleinbagger kippte nach vorne und fiel samt Fahrer ins Gleisbett.

München – Auf Gleis 22 am Münchner Hauptbahnhof hat es Donnerstagnacht einen ordentlichen Rumms gemacht. Ein Bagger hatte wohl seine Schaufel zu voll genommen und ist umgekippt. Samt Fahrer fiel das Gefährt ins Gleisbett.

Bagger stürzt am Münchner Hauptbahnhof ins Gleisbett und reißt Fahrer mit

Gegen 21.30 Uhr erreichte ein Anruf der Integrierten Leitstelle die Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof. Die Nachricht: Ein Bagger ist auf Gleis 22 ins Gleisbett gekippt. Die Beamten machten sich daraufhin sofort auf dem Weg zur Unglücksstelle. Aber nicht, ohne sich vorher noch die Überwachungsvideos des betroffenen Abschnitts anzuschauen.

Darauf war zu sehen, dass der 38-jährige, aus Bulgarien stammende Maschinist mit einem Kleinbagger ein Loch aushob. Als er die Schaufel - voll beladen mit Steinen und Sand - nach oben zog, geschah das Unglück. Der Bagger bekam Schlagseite und kippte nach vorne, heißt es in der Pressemitteilung der Bundespolizei.

Bagger stürzt ins Gleisbett: Baggerfahrer klagt anschließend über Schmerzen in der Wirbelsäule

Sofort kamen dem Maschinist zwei seiner Kollegen zu Hilfe. Sie zogen ihn aus dem Bagger und halfen ihm aufs Gleis. Dort warteten sie auf die Rettungskräfte. Der 38-Jährige klagte über Schmerzen in der Wirbelsäule. Nach einer ersten Versorgung vor Ort ging es für den Mann in Begleitung eines Notarztes in eine Münchner Klinik.

Da an dem Gleis ohnehin gerade Bauarbeiten durchgeführt wurden, hatte der Unfall keine Auswirkungen auf den Zugverkehr. „Nach derzeitigem Stand kann der Bagger nach der Bergung wieder Instand gesetzt werden“, heißt es weiter in der Pressemitteilung. (tel)

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