Baggerfahrer findet vermeintliche Bombe im Landschaftspark

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Bei Rodungsarbeiten entdeckte der Baggerfahrer diesen Bombenkörper.

Unterhaching - Schock für einen Baggerfahrer in Unterhaching: Bei Rodungsarbeiten legte er am Dienstag gegen 11 Uhr im Landschaftspark Hachinger Tal einen 225 Kilogramm schweren Bombenkörper frei.

Die Feuerwehren Unterhaching, Taufkirchen, die Kreisbrandinspektion und der Einsatzleitwagen des Landkreises rückten sofort aus. Auch Rettungsdienst, Notarzt, Polizei und das Bombenräumkommando aus Neuherberg waren vor Ort.

Im Ernstfall hatten die Einsatzkräfte geplant, das Gelände ringsum zu evakuieren und die Autobahn A 8 zu sperren, die von der Fundstelle nur wenige Meter entfernt liegt. Den Landschaftspark riegelte die Feuerwehr Unterhaching bereits im Vorfeld vorsichtshalber für Spaziergänger ab.

Die Spezialisten des Bombenräumkommandos konnten aber laut Feuerwehr zwei Stunden nach dem Fund und nach genauer Untersuchung Entwarnung geben: Es handelte sich lediglich um eine Übungsbombe, die mit ungefährlichen Stoffen gefüllt war.

Weil der Landschaftspark früher einmal ein Militärfluglatz für Neubiberg und Unterhaching war, wurden hier in den Nachkriegsjahren durch die Amerikaner während Zielübungen solche Bomben abgeworfen. Das Bombenräumkommando konnte den Bombenkörper daraufhin bergen und fachmännisch entsorgen.

pk

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