Schneeregen durchnässt Stürzenberger & Co.

So liefen Bagida-Demo und Gegen-Aktion

250 Bagida-Anhänger marschierten am Montag zum Stachus.

München - Am Montag ist es in München wieder zu einer Bagida-Demonstration gekommen - und zu einer Gegen-Aktion. Alles blieb weitgehend friedlich.

Bagida contra Gegendemonstranten: Beim siebten sogenannten Abendspaziergang des bayerischen Ablegers der Pegida marschierten am Montag 250 Anhänger auf. Auch versammelten sich erneut Gegendemonstranten an der Marschroute. Laut Polizei waren 250 Demonstranten vor Ort, zumeist junge Leute. Jedoch auch ein paar ältere Bürger stellten sich der Bagida-Anhängerschaft entgegen. 500 Polizisten begleiteten die Demonstration.

„Lautstark, aber friedlich“, wie die Polizei sagte, äußerten die Gegner ihre Meinung über die islamfeindliche Demo, die seit Wochen jeden Montag in der Innenstadt für Staus und Proteste sorgt.

Diesmal hatten sich die Bagida-Anhänger zu ihrem Spaziergang an der Ecke Luisen-/Karlstraße um 19 Uhr verabredet, um von dort am Kloster St. Bonifaz vorbei hinunter zur Barer- und Ottostraße und dann am Justizpalast vorbei zum Stachus-Rondell zu laufen. Hier fand die Schlusskundgebung direkt am Stachusbrunnen statt, bis ein eisiger Schneeregenschauer viele Demonstranten unter die Arkaden und ins Zwischengeschoss trieb. Pech für Bagida: Wortführer Michael Stürzenberger (Chef der islamkritischen Partei Die Freiheit) sowie Neonazi Karl-Heinz Statzberger und ihre Anhänger mussten ausharren und wurden komplett durchnässt.

Die Verkehrsstörungen hielten sich in Grenzen. Es kam zu kurzen Staus im Abendverkehr und einer Festnahme wegen Beamtenbeleidigung. Um 21 Uhr war der Spuk vorbei.

ab./dop.

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