Bahn erklärt: Darum sind  heute die S-Bahnen so kurz

München - Etwas enger als sonst ist es am Donnerstag im Berufsverkehr zugegangen. Die Bahn erklärt, warum sie auf fünf Linien kurze Züge einsetzen musste - und was ein Koffer damit zu tun hat.

Es dürfte vielen Pendlern im morgendlichen Berufsverkehr aufgefallen sein: Am Donnerstag waren zur Stoßzeit auf fünf Münchner S-Bahn-Linien kurze Zuge unterwegs. Der Grund dafür war ein Fund in der Nacht zum Donnerstag.

In einer zu Wartungsarbeiten in die S-Bahn-Werkstatt Steinhausen gefahrenen Regionalbahn war ein Gepäckstück mit Gefahrgut-Kennzeichnung gefunden worden. Die darauffolgenden behördlichen Untersuchung beinhalteten die Sperrung der Werkhalle - und deshalb konnten zahlreiche S-Bahnen nicht für ihren morgendlichen Einsatz im Berufsverkehr vorbereitet werden.

Auf den S-Bahnlinien S1, S2, S3, S4 und S6 fuhren deshalb im Berufsverkehr größtenteils nur zweiteilige Vollzüge statt der planmäßig vorgesehenen dreiteiligen Langzüge. Auf der S-Bahnlinie S2 mussten zwei Verstärkerzüge zwischen Dachau und Ostbahnhof entfallen. Auch im nachmittäglichen Berufsverkehr zwischen 15 Uhr und 19 Uhr kann es vereinzelt noch zu kürzeren Zügen kommen.

Übrigens: Die Untersuchungen von Polizei und Feuerwehr ergaben im Nachhinein, dass das Gepäckstück harmlos war.

Rubriklistenbild: © Schlaf

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