Bahn: Neues System für Zugdurchsagen

München - Das leidige Thema Fahrgast-Information bei der Bahn! Oft ist sie falsch, meist kommt sie gar nicht. Ein neues Projekt soll das ändern: KIS. Es ist nicht die einzige Neuerung.

KIS: Das steht für Kundeninformation im Störfall. Ein neues, vierköpfiges Team kann künftig die Reisenden direktper Ansage von München aus in den täglich 6000 Nahverkehrszügen (inklusive der S-Bahn München und Nürnberg) zwischen Kahl, Berchtesgaden und Lindau über Störungen und Verspätungen informieren.

Die Mitarbeiter sitzen in der Betriebszentrale an der Donnersberger Brücke und erfahren sofort, wenn es Störungen und Probleme gibt, und können sofort zum Mikrofon greifen. Bisher gab es Infos im Zug nur über die Lokführer, die ihrerseits von der Transportleitung per SMS nur knapp unterrichtet werden konnten.

Mit finanzieller Unterstützung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft als Besteller des Nahverkehrs in Bayern investierte die Bahn nun in die Durchsage-Technik, die es im Fernverkehr schon länger gibt. Bei der Münchner S-Bahn wurde das System schon ausprobiert.

Zweite Neuerung: Auch die Online-Information wird ab sofort verbessert. Ab sofort können aktuelle Fahrplanänderungen (etwa wegen Streckenreparaturarbeiten nach einem Bahnunfall) sofort in die Fahrplan-Datenbank Hafas eingegeben und damit vom Kunden abgerufen werden. Bisher war Eingabeschluss sieben Tage vorher.

di.

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