Gefährliche Mutprobe

Bahn schlägt Alarm: Immer mehr tödliche Unfälle wegen Gleis-Selfies 

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Kursleiter Detlev Grau erklärt dem Nachwuchs, was man auf Bahnanlagen auf keinen Fall tun sollte. 

Die Bahn schlägt Alarm: Vermehrt kommt es wegen Selfies am Gleis oder Mutproben an Bahnübergängen zu tödlichen Unfällen. Damit soll nun Schluss sein.

München - Um den Selfie-Wahn auf Gleisen einzudämmen, greift die Deutsche Bahn jetzt durch. Damit schon die Kleinsten wissen, was an Bahnanlagen erlaubt oder verboten ist, hat die Bahn nun Kinder von DB-Mitarbeitern im Alter zwischen sechs und 13 Jahren zur Nachhilfestunde eingeladen. 

Denn: „Ohne Aufklärungsarbeit ändern sich gerade diese gesellschaftlichen Probleme wie Bahn-Selfies nicht“, sagt Kursleiter Detlev Grau. Mit Fragen erarbeiten sich die Schüler Themen rund um die Sicherheit an Bahnanlagen. „Wenn du da jetzt nicht weggehst, wird dein Popo mitgerissen“, sagt David Schmidt (6) deutlich zum Bahn-Mitarbeiter, der zu weit hinter der Sicherheitslinie steht. 

Mit einer letzten Frage wird nach zwei Stunden das Wissen getestet. „Warum dürft ihr niemals mit euren Drachen in die Nähe von Hochspannungsleitungen kommen?“, fragt Kursleiter Detlev Grau. „Ja ist doch klar, da wird man sonst gebrutzelt“, erwidert der kleine Chor.

pjl

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