Bahn-Unfall am Isartor: Lukas ist gestorben

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München - Der 20-jährige Lukas, der bei dem Unfall am Isartor am Wochenende schwer verletzt worden war, ist nun im Krankenhaus gestorben.

Die Ärzte konnten der Familie und den Freunden von Anfang an keine großen Hoffnungen machen. Zu schlimm waren diese Verletzungen. Nun ist traurige Gewissheit, was sich am Sonntag bereits abzeichnete: Drei Tage nach seinem schweren Unfall in der Münchner S-Bahn ist Azubi Lukas K. (20) am Dienstag um 8.50 Uhr in einem Münchner Krankenhaus gestorben. So traurig endete ein junges Leben, das doch gerade erst richtig begonnen hatte. Was für eine Tragödie.

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Der angehende Modellbauer aus Göggenhofen bei Aying war in der Nacht zu Samstag mit seinen Kollegen bei einer Weihnachtsfeier und zog danach offenbar noch alleine weiter. Natürlich hatte er wie alle anderen auch Alkohol getrunken. Wer jedoch hätte mit derart katastrophalen Folgen rechnen können? Das Schicksal wollte es, dass Lukas Samstagfrüh um 5 Uhr allein auf dem Bahnsteig am Isartor war. So sah niemand, wie er der Bahnsteigkante zu nahe kam und ins stadteinwärts führende Gleis stürzte. Bewusstlos blieb er liegen – an einer Stelle, an der auch der Fahrer der nur eine Minute später einfahrenden S8 ihn nicht erkannte. Lukas wurde überrollt, verlor beide Beine und erlitt zudem schwerste Kopfverletzungen. Er wurde drei Minuten später von Studenten entdeckt und aus dem Gleis geborgen. Da jedoch hatte er schon sehr viel Blut verloren.

In den nächsten drei Tagen hielt ihn nur noch die Intensivmedizin am Leben. Seine Familie, seine Freunde, seine Kollegen, der Burschenverein Peiß und die Fußballfreunde des SV Helfendorf werden ihn auf seinem letzten Weg begleiten und für immer im Herzen bewahren.

Dorita Plange

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