Bauarbeiter von Schaufel aufgespießt

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Mit einer Korbtrage und einer Drehleiter konnte der Verunglückte aus der Baugrube gerettet werden.

München - Ein Bauarbeiter wurde buchstäblich aufgespießt. Er stürzte so unglücklich auf eine Schaufel, dass er erst im OP von dem Werkzeug befreit werden konnte.

Ein 31-jähriger Baggerfahrer rutschte beim Versuch eine Grube über eine Leiter zu verlassen am Donnerstagnachmittag sehr unglücklich aus und stürzte etwa zwei Meter in die Tiefe. Dabei rammte der Mann sich beim Sturz den Stiel einer Schaufe, die in der Baugrube abgestellt war, ins Gesäß. Der Schaufelstiel steckte annähernd 50 Zentimeter im Unterleib des Verunglückten.

Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst musste der Patient zunächst transportfähig gemacht werden. Hierfür wurde der Holzstiel durch die Feuerwehr mit einer elektrischen Säge gekürzt. Erst jetzt konnte der Schwerverletzte mit Hilfe einer Korbtrage und einer Drehleiter aus der Grube gehoben werden.

Im Schockraum einer Münchner Klinik warteten bereits weitere Kräfte der Feuerwehr, um unter OP-Bedingungen mit Spezialwerkzeug bei der Entfernung des Fremdkörpers zu assistieren. Der Stiel musste mit einer oszillierender Säge um ein weiteres Stück gekürzt werden, bevor er durch die Mediziner entfernt werden konnte.

Der Unfall ging für den Patienten glimpflich aus. Der Schaufelstiel hat keine inneren Organe verletzt.

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