Riesige Baustelle

Olympiahalle: Jetzt ist die Kühlung dran

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In der Olympiahalle geht’s derzeit der Fußbodenkühlung an den Kragen.

München - Der Boden aufgerissen, die Stuhlreihen eingehüllt, überall Schutt und Staub: Derzeit ist die Olympiahalle eine riesige Baustelle. Grund: Die Fußbodenkühlung der Olympiahalle wird ausgebaut.

Eine Sanierung lohnt sich offenbar nicht. „Die meisten Veranstalter bringen sowieso ihre eigenen Eisflächen mit“, erklärt Olympiapark-Sprecher Arno Hartung dem Münchner Merkur. Die Anlage von 1973 sei zudem veraltet. Eine neue Kühlanlage bräuchte man laut Hartung erst, wenn die Olympischen Winterspiele 2022 nach München kommen sollten.

Der Ausbau ist nur ein Teil der Mammut-Sanierung, die seit sechs Jahren läuft und noch mindestens bis 2019 dauern soll. Zeitraubend und schwierig ist, dass jedes Jahr nur ein kleines Zeitfenster bleibt – hauptsächlich die drei Monate von Anfang Juli bis Anfang Oktober, in denen hier keine Veranstaltungen stattfinden.

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Immerhin kann recht komfortabel gewerkelt werden: Wegen der großen Zufahrt können Bagger und andere Baufahrzeuge relativ bequem einfahren.

Das Kernstück kommt von 2014 bis 2019 dran: die Sanierung der Betriebstechnik: Brandschutz, Lüftung, Wasserleitungen, Stromnetz. Noch heuer wird der Boden der Treppenräume erneuert, Wände und Beleuchtung folgen ebenfalls bis 2019.

Bis 2019 werden ca. 110 Millionen Euro geflossen sein. Die Summe für die Betriebstechnik wurde dabei mehrmals nach oben korrigiert.

M. Homann

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