1860 trauert um „Atom-Otto“

1860 trauert um „Atom-Otto“

Altstadt ist besonders betroffen

Baustellen-Frühling: Wo in München gebuddelt wird

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Die Umbaumaßnahmen der MVG machen den Marienplatz zur Baustelle.

München - Der März ist gekommen, die Bauarbeiter rücken aus… Der Frühling ist die Zeit, in der überall in der Stadt die Straßen aufgerissen werden und neuer Asphalt und neues Pflaster verlegt wird. Was wo passiert:

 Dieses Jahr wird in der Altstadt besonders viel gebuddelt – aktuell am Marienplatz, im Tal, am Marienhof, in der Sattlerstraße und am Platz der Opfer. Lesen Sie, wo was passiert:

Marienplatz: Mitten in Münchens guter Stube wird gerade die Durchfahrt zwischen Marienhof, Oberanger und Tal asphaltiert. Grund sind die Umbaumaßnahmen der MVG am U-Bahnhof. Dort muss eine Fuge des unterirdischen Bauwerkes repariert werden. Die Fuge ist nur von der Fahrbahn aus erreichbar. Damit man die Busse und den Taxiverkehr um diese Baustelle herumleiten kann, wird mit einer Asphaltdecke die Bordsteinkante nivelliert. Auch wenn es für Besitzer von Kinderwagen und Rollstühlen sehr angenehm ist und die Fußgängerzone ohne Bordsteinkante besser zur Geltung kommt: Die dicke Asphaltdecke soll im Herbst wieder weg.

Im Tal wurden am Mittwoch die Fahrstreifen verengt.

Tal: Im Tal wird bis Ende des Jahres der Gehsteig auf beiden Seiten verbreitert, es werden neue Bäume gepflanzt. Bevor es richtig losgeht, verlegen die Stadtwerke am Alten Rathaus eine Fernkälteleitung in den Boden. Gestern begannen die Bauarbeiter damit, zwischen Sparkassenstraße und Hochbrückenstraße eine Einbahnregelung Richtung Isartor einzurichten. Der Viktualienmarkt ist zwischen Tal und Prälat-Miller-Weg (Heilig-Geist-Kirche) gesperrt. Die Sparkassenstraße ist vorerst in Richtung Tal Einbahnstraße.

Die Sattlerstraße wird schon aufgemöbelt.

Sattlerstraße: Auf dem bislang unansehnlichen Platz zwischen Hirmer-Parkhaus, Neuhauser-Tor-Passage und künftiger Hofstatt wird derzeit der alte Parkplatz-Asphalt weggebaggert. Hier soll ein kleiner Platz entstehen, derzum Flanieren zwischen der Hofstatt und der Passage einladen soll. Das wird von den Eigentümern der Hofstatt bezahlt, die Ende April eröffnen soll. Die Stadt plant mittelfristig, den Platz völlig neu zu gestalten. Denn das Hirmer-Parkhaus soll nach 2016 abgerissen werden, auch die Post soll weg. Geplant sind neue Geschäfts- und Wohnhäuser.

Marienhof: Nachdem die Bahn den Platz wieder frei gemacht hat, will die Stadt dort möglichst bald einen Rollrasen verlegen und 70 Stühle und 37 Bänke aufstellen. 22 Pflanztröge mit Felsenbirnen kommen noch dazu. Damit soll der Platz so lange ansehnlich gemacht werden, bis die Bagger für die 2. Stammstrecke anrücken.

Platz der Opfer des Nationalsozialimus: Auch hier wird seit voriger Woche gebaut, als erstes wurden zwei Platanen versetzt. I m Südosten des Platzes werden 18 Parkplätze laut Baureferat „gestalterisch verträglich“ integriert, 17 von den bislang 35 fallen weg. Außerdem wird das bestehende Denkmal neu platziert.

Johannes Welte

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