Bayerische Brauer: Gewerkschaft droht mit Streit

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Mitarbeiter der Brauerei Spaten-Franziskaner-Bräu demonstrieren am Montag vor dem Unternehmen in München.

München - Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) droht im festgefahrenen Tarifstreit mit den bayerischen Brauern mit Streiks. Wie es nun weitergeht:

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Warnstreik bei Spaten-Franziskaner-Bräu

Nach dem am Montagabend eine weitere Runde der Verhandlungen ohne Ergebnis blieb, kündigte NGG-Landeschef Hans Hartl am Dienstag weitere Warnstreiks vor der nächsten Runde am 5. Mai an. “Wenn die Arbeitgeber auch dieses Signal dann immer noch nicht erkennen und bei ihrer Verweigerungshaltung bleiben, wird die NGG ihre Mitglieder zur Urabstimmung für unbefristete Streiks aufrufen“, sagte Hartl. Die NGG fordert unter anderem 6 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten. Die Arbeitgeber haben bisher 2,1 Prozent geboten.

“Bei den bayerischen Brauherren ist anscheinend Hopfen und Malz verloren. Mit diesem realitätsfremden Angebot fordern sie geradezu weitere Warnstreiks heraus“, sagte Hartl. Die Tarifgemeinschaft der Bayerischen Brauereien war am Dienstag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Verhandlungen am Montag waren von einem Warnstreik der Frühschicht bei der Münchner Spaten-Franziskaner-Bräu begleitet worden.

dpa

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