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Nicht die einzige Entdeckung

Kapitaler Heroin-Fund: LKA schnappt Dealer am ZOB - ausgefeiltes Versteck

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In einer Tüte mit Lebensmitteln haben LKA-Beamte in München 700 Gramm Heroin entdeckt.

Heroin in München, Kokain auf der A8 - gleich zwei kapitale Drogenfunde sind Ermittlern des LKA in den vergangenen Tagen geglückt.

  • Gleich zwei große Drogenfunde sind Ermittlern des LKA geglückt.
  • In München fanden Beamte fast ein Kilo Heroin bei einem 29-Jährigen.
  • Bei Bad Aibling auf der A8 gelang Schleierfahndern ein Treffer bei einer Fahrzeugkontrolle.

München - Ein enormer Heroin-Fund ist dem Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) mitten in München geglückt: Wie die Behörde am Montag mitteilte, hat sie einen mutmaßlichen Dealer am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) an der Hackerbrücke geschnappt. Dabei war offenbar einiges Geschick nötig, um den Mann zu überführen. 

Den Angaben zufolge waren die Ermittler im Zuge eines anderen Falls auf den Verdächtigen aufmerksam geworden. Am 4. November sei der 29-Jährige aus dem Libanon dann am ZOB bei einem Treffen mit einem anderen Mann beobachtet worden. Nach der Begegnung habe der mutmaßliche Drogenhändler dann eine Tüte aus einem Gepäckfach geholt.

München: Heroin-Fund am ZOB - 700 Gramm „gut versteckt“ in der Essens-Tüte

Bei einer ersten Kontrolle des Beutels hätten die Fahnder nur arabische Lebensmittel entdecken können, hieß es - bei einer genaueren Überprüfung auf der Polizeiwache am Hauptbahnhof seien dann aber rund 700 „gut versteckte“ Gramm Heroin in der Tüte aufgetaucht. In der Wohnung des Mannes in Forstenried tauchten später weitere 260 Gramm der gefährlichen Droge auf.

In der Folge nahmen die Beamten auch den Treffpartner des 29-Jährigen in der Nähe des Hauptbahnhofs fest. Bei ihm wurde ein Bargeldbetrag in fünfstelliger Höhe gefunden. Gegen beide Verdächtige wurde Haftbefehl erlassen.

A8: Zweiter kapitaler Drogenfund - Schleierfahnder stoßen auf 10,5 Kilo Kokain im Schmuggelversteck

Südöstlich von München feierte das LKA zudem in einem weiteren Fall einen Erfolg: Auf der A8 nahe Bad Aibling ging den Schleierfahndern in der Nacht auf Donnerstag ein möglicher Drogenschmuggler ins Netz. Bei einer Kontrolle eines Autos mit deutscher Nummer entdeckten LKA-Mitarbeiter ein „professionell verbautes Schmuggelversteck“ - und darin „mehrere Pakete mit insgesamt 10,5 Kilogramm Kokain“.

Dem 44-jährigen Autofahrer wird nun „Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu Handelszwecken“ vorgeworfen. Der albanische Staatsbürger wurde in U-Haft genommen. Anfang des Jahres hatten Schleierfahnder auf der A9 eine unglaubliche Waffe sichergestellt.

mm/tz

Lesen Sie bei Merkur.de* auch: Eine Tölzer Jugend auf Drogen - 32-Jähriger berichtet von seiner Zeit als Junkie

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