„Ihr Paket wurde verschickt“

Bayerns LKA-Hotline läuft wegen Betrugsmasche heiß: Vorsicht bei Paket-Benachrichtigung

Pakete liegen in einem Paketzentrum auf einem Transportband. (Symbolbild)
+
Pakete liegen in einem Paketzentrum auf einem Transportband. (Symbolbild)

Die Polizei in Bayern warnt aktuell vor einer fiesen Betrugsmasche im Zusammenhang mit Paket-Benachrichtigungen.

  • In Bayern und der Landeshauptstadt München sorgt aktuell eine neue Betrugsmasche für Wirbel.
  • Die Polizei warnt nun ausdrücklich vor vermeintlichen Paket-Benachrichtigungen per SMS.
  • Diese können Schadsoftware auf das Handy einspielen.

München - Noch immer liegt Deutschland im Corona-Lockdown. Die geschlossenen Geschäfte sorgen dafür, dass viele Menschen auf Online-Bestellungen zurückgreifen, um sich weiterhin zu versorgen. Doch genau hier lauert nun eine Gefahr: Die Polizei warnt nun vor einer neuen fiesen Betrugsmasche, die aktuell in Bayern häufiger vorkommt.

Betrugsmasche mit Paket-Benachrichtigungen macht in Bayern die Runde

In Bayern verbreitet sich demnach eine neue Betrugsmasche mit gefälschten SMS über Paketbenachrichtigungen. In den vermeintlichen Kurznachrichten ist demnach ein Bestätigungslink enthalten, über den Schadsoftware aufs Smartphone geladen werden kann.

Bei der Hotline für IT-Notfälle des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA) gingen in den vergangenen Tagen so viele Anrufe von geschädigten oder besorgten Menschen ein, dass es zu längeren Wartezeiten kam, wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte.

Polizei warnt vor Betrugsmasche: So lautet der gefälschte SMS-Wortlaut

Die SMS enthalte die Nachricht „Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es“, teilte das Polizeipräsidium mit. Dann folge ein Link mit der Endung „duckdns.org“. Durch das Anklicken des Links werde unerkannt Schadsoftware heruntergeladen und installiert. Danach würden vom Handy der Betroffenen Hunderte SMS an verschiedene Rufnummern mit dem Link zu der Schadsoftware verschickt. Zudem sei unter Umständen eine Fernsteuerung des Smartphones möglich. (dpa/rjs)

Alle aktuellen Nachrichten zur Corona-Pandemie lesen Sie in unserem aktuellen News-Ticker.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare