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Außergewöhnliche Sonnen-Phase in München: So lange soll das Kaiserwetter noch andauern

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Von: Lucas Sauter-Orengo

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Frühlingshaftes Wetter in München an der Isar
Knallblauer Himmel: Milde Temperaturen locken die ersten an den Isar-Strand in München. © Peter Kneffel/dpa

Das derzeitige Wetter ist wie festgefahren. Was die meisten freut, ist für die Natur jedoch ein Problem. Doch eine Umstellung ist bereits in Sicht.

München – Strahlender Sonnenschein – den ganzen Tag. Seit etwa einer Woche beschert Petrus München, Bayern und ganz Deutschland Kaiserwetter. In der Landeshauptstadt steigen die Temperaturen täglich auf frühlingshafte Werte, doch was für die meisten eine willkommene Wetter-Phase ist, ist für die Natur großer Stress. Bereits jetzt herrscht akute Waldbrandgefahr, dazu kommt eine verbreitete Trockenheit, die Pflanzen vor Probleme stellt. Doch das scheinbar nicht endend wollende Frühlingswetter kommt wohl kommende Woche zu seinem vorzeitigen Ende.

Wetter in München: So lange soll das Kaiserwetter noch andauern

Das anhaltend trockene Wetter sorgt rund um München für Trockenheit.
Das anhaltend trockene Wetter sorgt rund um München für Trockenheit. © Screenshot: Helmholtz Zentrum für Umweltforschung

Zunächst geht es in der Isar-Metropole jedoch erst einmal genauso weiter. Bis einschließlich Dienstag, 29. März, strahlt die Sonne den ganzen Tag. Durch die Zeitumstellung am kommenden Sonntag dürften dann auch erste Sommer-Gefühle empor kommen. Doch dann, ab Mittwoch, 30. März, nähert sich ein Tief, das den für die Natur lang ersehnten Regen bringen könnte. Wie das Wetter-Portal wetteronline vorhersagt, soll es dann einige Tage lang regnen. Die Temperaturen fallen dabei auf etwa zwölf Grad, nachts kühlt es auf etwa sechs Grad ab.

Wetter: Große Dürre rund um München – doch der Regen kommt

Die Natur dürfte den kommenden Regen sehnlichst erwarten. Wie das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung in seinem Lagebericht zur Trockenheit in Deutschland veranschaulicht, leiden die Böden im Süden Deutschlands rund um München unter großer Dürre. Gerade jetzt, wo die Natur zu neuem Leben erwacht, bedeutet das für Pflanzen enormen Stress. Sonnenanbeter dürfte der Wetter-Wechsel zwar kaum gefallen, jedoch dürften ein paar Tage Regen viele auch freuen, um den Sahara-Staub, der Straßen und Autos noch immer mit einer bräunlichen Schicht überdeckt, wegzuspülen.

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