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Dauerregen an Heiligabend: Hochwasser in Teilen Bayerns – DWD weiter mit Unwetterwarnung

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Von: Felix Herz

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Für viele Regionen in Bayern gibt der Deutsche Wetterdienst derzeit eine Wetter-Warnung heraus. Im Allgäu wird es wohl besonders ungemütlich.

Update vom 24. Dezember, 15 Uhr: Im Norden von Bayern gibt es die ersten Folgen des Dauerregens von Freitag – Berichte gibt es vor allem von Hochwasser und Straßen-Überflutungen. An der Messstelle der Itz bei Untermerzbach (Landkreis Hassberge) wurde zum Beispiel Meldestufe 3 von 4 erreicht. 

Im Norden von Bayern führte der Dauerregen vielerorts zu Hochwasser – hier am Beispiel Rattelsdorf.
Im Norden von Bayern führte der Dauerregen vielerorts zu Hochwasser – hier am Beispiel Rattelsdorf. © NEWS5 / Merzbach

Zwischen Busendorf (Landkreis Bamberg) und Gleusdorf (Landkreis Hassberge) musste am Samstag, 24. Dezember, die Verbindungsstraße gesperrt werden. Die Wiesen und Felder in der Region verwandelten sich zu einer Seenlandschaft. 

Update vom 24. Dezember, 14.30 Uhr: Wie von den Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes angekündigt, regnet es am Samstag, 24. Dezember, in einigen Regionen Bayerns fast durchgehend. Vor allem die südlichen Alpenregionen sind betroffen, hier gilt seitens des DWD auch die „Amtliche Warnung vor Dauerregen“, Stufe zwei. Vor allem im Allgäu aber bleibt es demnach ungemütlich – bis 21 Uhr an Heiligabend gilt eine Unwetterwarnung der Stufe drei, die Rede ist von „ergiebigem Dauerregen“.

Unwetter-Warnung für Bayern: DWD warnt vor Hochwassergefahr durch Dauerregen

Auch im Warnlagebericht zu Bayern heißt es beim DWD, dass bis in den Abend hinein im Allgäu und den angrenzenden Alpenregionen weiter mit viel Regen zu rechnen ist. In höheren Lagen müsse zudem mit Sturmböen gerechnet werden. Dafür bleiben die Temperaturen recht mild.

Unwetter-Warnung in Bayern: Land Tirol spricht Lawinengefahr aus

Update vom 23. Dezember, 14.30 Uhr: In einer Mitteilung warnt nun auch das Land Tirol – vor Lawinengefahr. Die Warnstufe steige im Laufe des Tages auf vier an – gleichbedeutend mit großer Lawinengefahr. Der Lawinenwarndienst empfiehlt „dringend, auf den gesicherten Pisten zu bleiben. Im freien Skiraum ist große Erfahrung und defensives Verhalten nötig“.

Das durch die Warmfront verursachte Tauwetter setzt auch der Schneedecke in den bayerischen Alpen zu. Daher ist auch in den Wintersportgebieten wie Lenggries oder Garmisch-Partenkirchen besondere Vorsicht geboten.

Erstmeldung vom 23. Dezember: München – Das Wetter in Bayern regnet sich bereits seit Donnerstag, 22. Dezember, so richtig ein. Nun hat auch der Deutsche Wetterdienst für viele Regionen in Bayern amtliche Warnungen herausgegeben. Beunruhigend: Im Allgäu könnte es besonders ernst werden.

Wetter in Bayern: DWD mit Unwetterwarnung fürs Allgäu – Hochwasser und Erdrutsche möglich

Im Vergleich zum letzten Wochenende, an dem klirrende Kälte und Glatteis-Warnungen die Schlagzeilen dominierten, bietet sich den Menschen in Bayern zum Weihnachtswochenende hin ein anderes Bild. Die Temperaturen sind nach oben geklettert, liegen am Freitag bei etwa zehn Grad, und der Schnee ist fast gänzlich verschwunden. Stattdessen gibt es Regen – und davon ziemlich viel.

Für viele Regionen in Bayern gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) nun Wetter-Warnungen heraus. Besonders arg wird es demnach ab Freitagabend bis Samstagabend, 24. Dezember, im Allgäu. Hier gilt eine Unwetter-Warnung der Stufe drei: „Amtliche Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen“, heißt es. Erwartet werden Niederschlagsmengen zwischen 60 und 90 Litern pro Quadratmeter.

Im Süden von Bayern kommt es am Freitag, 23. Dezember, zu Dauerregen – Hochwasser und Überflutungen könnten die Folge sein, warnt der DWD. (Symbolbild)
Im Süden von Bayern kommt es am Freitag, 23. Dezember, zu Dauerregen – Hochwasser und Überflutungen könnten die Folge sein, warnt der DWD. (Symbolbild) © Bernd März / IMAGO

Bezüglich der möglichen Gefahren infolge des Dauerregens schreibt der DWD von Hochwasser, das an kleineren Flüssen und Bächen auftreten kann. Zudem sind Überflutungen von Straßen möglich. Außerdem warnt der DWD, dass Erdrutsche auftreten können – „Schließen Sie alle Fenster und Türen!“

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Nicht nur im Allgäu: Dauerregen in vielen Regionen Bayerns – wie ist die Lage in München?

DWD-Warnungen gibt es aber auch für viele weitere Regionen in Bayern. Nahezu im gesamten Freistaat gibt es eine amtliche Warnung vor Windböen zwischen 50 und 60 km/h. An exponierten Stellen seien sogar Sturmböen möglich. Hiervon ist auch München betroffen, derzeit gibt es aber keine weiteren Warnungen für die Landeshauptstadt.

Dafür aber in anderen Regionen: Für weite Teile Oberfrankens gilt eine „amtliche Warnung vor Dauerregen“, es ist die Wetter-Warnstufe zwei des DWD. Sie gilt auch für alle Alpenregionen sowie Ostbayern rund um Passau. All diese DWD-Warnungen gelten für den Zeitraum von Freitag, etwa 15 Uhr, bis zu Heiligabend am Samstag. Am Sonntag, 25. Dezember, soll sich das Wetter dann beruhigen. (fhz)

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