Frauenverbände schlagen Alarm

Vergewaltigung und Prostitution in der Bayernkaserne?

Bayernkaserne in München.
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Mehrere Flüchtlinge stehen im Oktober 2014 in München mit ihren Koffern auf dem Gelände der Bayernkaserne vor der Erstaufnahme für Asylbewerber.

München - Anschuldigungen wegen sexueller Gewalt gegen Flüchtlingsfrauen und Prostitution in der Bayernkaserne beschäftigen die Münchner Behörden.

Frauenverbände schlagen Alarm: In der Bayernkaserne gebe es unter den Flüchtlingen tagtäglich Vergewaltigungen und Prostitution! Eine Helferin vor Ort sagt sogar: „Wir sind das größte Bordell der Stadt.“ Die Landtags-SPD flankiert die Aktion mit einer Anfrage an die Staatsregierung.

Die Sexualdelikte prangert das „Aktionsbündnis für Flüchtlingsfrauen“ an – das Bündnis besteht aus Helferinnen etwa des Sozialdienstes katholischer Frauen, des Hilfsvereins Condrobs, des Frauenvereins IMMA und der lesbischen Beratungsstelle Letra. „Beobachtungen in der Bayernkaserne zeigen, dass tagtäglich Vergewaltigungen, sexuelle Gefälligkeitsdienstleistungen und Prostitution stattfinden“, stellen sie fest. Ein großes Problem sei auch die Gewalt in den Familien. Der sozialpolitische Sprecher der Landtags-SPD, Hans-Ulrich Pfaffmann, berichtet sogar von Zwangsprostitution! Es gebe auch Hinweise auf eine mögliche Beteiligung von Wachdiensten. Dabei sind viele Frauen vor Krieg, Mord und Gewalt in ihren Heimatländern geflohen!

Die Ursache sehen die Helferinnen in der Unterbringung: Männer seien mit einem Anteil von 80 Prozent unter den Flüchtlingen in der Überzahl. Die Geschlechter würden absichtlich selten getrennt. Selbst im Haus 18 nur für Frauen hätten Männer Zutritt. Die Betroffenen würden aus Angst nie zur Polizei gehen. Tatsächlich führt die Staatsanwaltschaft kein Ermittlungsverfahren. Die Regierung von Oberbayern erklärt: „In der Bayernkaserne wie in anderen Unterkünften kommt es vereinzelt zu Vorwürfen, auch im Bereich der Sexualdelikte.“ Die neuen Vorwürfe würden an die Polizei weitergeleitet.

David Costanzo

In München hat man unter dem Boden der Bayernkaserne echte Sensations-Funde aus dem zweiten Weltkrieg sicherstellen können. Das Gelände soll in Zukunft ein Wohngebiet werden.

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