Irrtum am Flughafen

Behinderten für Betrunkenen gehalten

München - Die Mitarbeiter der Fluglinie hielten den Passagier für betrunken und ließen ihn nicht an Bord - dabei hatte der Mann in Wahrheit eine Behinderung.

Die Beschäftigten der Airline wiesen den Österreicher am Gate des Münchner Flughafens ab und riefen die Bundespolizei. Der Mann konnte sich nur schwer verständlich machen, lallte, schwankte und roch nach Alkohol. Die Beamten nahmen den Passagier mit auf die Wache. Ein Alkotest zeigte nur leichten Ausschlag - der Passagier hatte nur zwei Bier getrunken. Der Grund für das Verhalten des Mannes: Er muss seit einem Arbeitsunfall vor zehn Jahren mit körperlichen und sprachlichen Einschränkungen leben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, durfte der Passagier nach dem Vorfall vom Mittwochabend später mit einer anderen Maschine nach Abu Dhabi fliegen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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