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Pyro-Vorfall in der Allianz Arena: Junger FC-Bayern-Fan (11) im Gesicht verletzt

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Von: Christian Einfeldt

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Pyro.
Wegen Pyro-Aktion: Zwei Menschen erstatten Anzeige gegen Unbekannt. © ActionPictures/Imago

Die Ermittlungen laufen: Während des Fußballspiels Bayern München gegen Paris Saint-Germain verletzte das Abfackeln von Pyrotechnik mindestens zwei Menschen.

München – Nach Berichten der Polizei München kam es am 8. März, anlässlich des Champions League Spiels zwischen FC Bayern München und Paris Saint-Germain, zu Ausschreitung. Das Abfackeln von Pyrotechnik hätte unter anderem das Wohl eines 11-Jährigen gefährdet.

Bereits vor Anpfiff haben Beamte am U-Bahnhof Marienplatz und am Bahnhof Fröttmaning das mehrfache Abbrennen von Pyrotechnik registriert. Ähnliche Bilder dann während des Fußballspiels: Funken trafen dabei das Gesicht eines 11-Jährigen.

11-Jähriger leicht verletzt: Münchner Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Der junge Fußballfan erlitt leichte Verletzungen, die bereits zur Anzeige gebracht wurden. Auch eine 26-jährige Zuschauerin wandte sich an die Behörde. Das Abbrennen von Pyro, das laut der Polizei aus dem Gästeblock vernommen worden sein soll, hatten Teile ihrer Bekleidung beschädigt.

Erste Ermittlungen gegen Unbekannt wegen „gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung“ wurden seitens der Münchner Kriminalpolizei bereits aufgenommen. Vorkommnisse dieser Art bestraft die Polizei laut Bericht „konsequent“. Aufgrund der potenziell hohen Brandgefahr gehört die Münchner Allianz-Arena nicht grundlos zu den Stadien Deutschlands, die bereits den Besitz von Pyrotechnik und vergleichbaren Feuerwerkskörpern strikt untersagt.

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