Junge Münchner und ihre Idee

Bei Urban Soups gibt‘s Gesundes aus der Kelle

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Stolze Gründer : Tim Maiwald (li) und Daniel Schwel in der „Urban Soup“-Filiale an der Schellingstraße.

München -  Einfach, schnell – und vor allem gesund soll es sein: Das kleine Münchner Unternehmen „Urban Soups“ hat sich auf Suppen spezialisiert. 

Für den kleinen Hunger unterwegs darf es für viele auch gerne mal ein Burger oder ein Sandwich sein. Hauptsache es geht schnell und macht satt. Ob das Essen auch gesund ist und was genau darin enthalten ist, wird in der Eile schnell nebensächlich. Dagegen will Urban Soups etwas unternehmen.

Das kleine Unternehmen hat sich auf Suppen spezialisiert. Bis jetzt bietet es sieben unterschiedliche Suppen an, die in Gläsern serviert und daraus getrunken werden. Einfach, schnell – und vor allem gesund soll es sein.

Der 26-jährige Tim Maiwald hatte die Idee zu dieser Art von Schnellrestaurant. „Ich wollte schon immer etwas Neues schaffen und hatte immer wieder Geschäftsideen“, erzählt Maiwald. „Die waren aber meistens nicht wirklich umsetzbar. Bis ich auf die Idee von Urban Soups kam.“ Begeistert von der neuen Idee berichtete er seinem Kumpel Daniel Schwel (25) von seinem Plan. „Der fand die Idee zuerst noch lachhaft, aber als wir weiter daran gearbeitet und ein Konzept erstellt haben, wurde er immer euphorischer“, erinnert sich der 26-Jährige.

Inzwischen haben die beiden zwei Geschäfte: ein saisonales an der Schellingstraße, das von Oktober bis März geöffnet hat – von April bis September ist der Laden eine Eisdiele. Und ein ganzjährig geöffnetes Geschäft an der Rumfordstraße. Die Suppen gibt es ab 4,90 Euro. Auch exotisches wird hier angeboten, wie zum Beispiel die Suppe „Back to the Roots“ mit roter Bete, Wasabi, Ingwer, Paranüssen und Himbeeren.

Für die beiden Studenten ist es wichtig, dass die Zutaten für ihre Suppen aus der Region kommen. „Von Bio halten wir nicht viel. Das Bio-Label erhält jedes Produkt nach den Standards im Herstellungsland, und die sind teilweise viel niedriger als die in Deutschland“, erklärt Maiwald.

Auf Nachhaltigkeit legen die beiden viel Wert. „Wir wollen unseren Kunden zwar kein Pfand aufdrücken, trotzdem nehmen wir jedes Glas gerne wieder zurück“, sagt der Jungunternehmer. Dieses System scheint zu funktionieren: Zwei Drittel der Gläser würden zurückgebracht, berichten die beiden Geschäftsführer übereinstimmend.

Die Suppen kreiert Tim Maiwalds Bruder, ein gelernter Koch. „Der war sofort begeistert von dem Konzept von Urban Soups. Er hat mich nicht einmal ausreden lassen, da war er schon dabei“, sagt der 26-Jährige und lacht.

Inzwischen hat das Unternehmen 13 Mitarbeiter. Ihr Ziel sei es, so Maiwald, „noch mehr Läden aufzumachen, noch mehr Suppen zu kreieren und noch mehr Menschen glücklich zu machen.

Die Urban-Soup-Läden, Schellingstraße15 und Rumfordstraße 7, haben Montag bis Sonntag von 12 bis 22 Uhr geöffnet.

Feines Futter auf die Hand: Die Foodtruck-Szene Münchens

Laura Müller

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