Bub rettet seinen Bruder (5)

Beinahe-Drama im Schyrenbad

München - Im Schyrenbad wäre es am Samstag beinahe zu einem Drama gekommen. Doch der schnellen Reaktion seines Bruders und anderer Badegäste verdankt der fünfjährige Moritz wohl sein Leben.

„Mein Bruder ist tot! Mein Bruder ist tot!“ – Laut weinend raste ein kleiner Bub am Samstag um 13 Uhr am Nichtschwimmerbecken des Schyrenbads entlang zu seinen Eltern, die ahnungslos auf ihrer Decke saßen. Das war der Bruder des kleinen Moritz (5). Die Mutter sprang auf, erfasste als Erste den Ernst der Situation. Vor den Augen des nur in drei Metern entfernt sitzenden Bademeisters (18) stürzte sie sich ins Nichtschwimmerbecken. Sekunden später sprang auch der Bademeister hinterher. Zu diesem Zeitpunkt trieb der kleine Moritz bereits leblos auf dem Beckengrund. Andere Badegäste beobachteten fassungslos das dramatische Geschehen. Eine Augenzeugin rief sofort den Notruf 112, erhebt schwere Vorwürfe: „Wir haben uns alle gefragt, wieso der Bademeister das drei Meter vor ihm ertrinkende Kind nicht gesehen hat. Das Becken war doch nicht voll, der Wasserspiegel ruhig. Wie ist das möglich?“

Noch am Beckenrand begann der Bademeister mit der Reanimation – mit Erfolg. Sechs Minuten nach dem ersten Notruf wurde der Rettungsleitstelle schon mitgeteilt: „Kind atmet wieder selbständig und schreit.“ Die beste aller möglichen Nachrichten. Als die Kindernotärztin eintraf, hatte sich der kleine Bub schon wieder etwas beruhigt. Er wurde zur Beobachtung in eine Klinik gebracht. Am Sonntag war Moritz aber wieder wohlauf.

Die Münchner Polizei wies gestern in Anbetracht der Beinahe-Tragödie noch einmal darauf hin, Kindern in der Nähe von Wasser Schwimmflügel anzuziehen und sie niemals aus den Augen zu lassen.

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