Beleidigter Westerwelle muss draußen bleiben!

München - Guido Westerwelle fühlte sich von Bruder Barnabas verunglimpft. Jetzt will er nicht mehr eingeladen werden. Dem Wunsch kommt die Brauerei gerne nach. Westerwelle droht die Höchststrafe.

(FDP), beim Starkbierfest heuer im März gar nicht dabei, war so gekränkt, dass er der Paulaner-Brauerei einen geharnischten Brief ins Haus jagte. „Sie haben mich all die Jahre zum Anstich eingeladen. Mehrfach habe ich gern teilgenommen. Für die Zukunft bitte ich, von Einladungen an meine Person abzusehen.“

Diesem Wunsch kommt die Brauerei gerne nach. Nachdem die von Westerwelle losgetretende Welle der Empörung tatsächlich zum Rücktritt von Lerchenberg als Bruder Barnabas geführt hat, bleibt das Tischtuch zerschnitten.

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„Wir werden Herrn Westerwelle sehr gerne seinen Wunsch erfüllen und ihn nicht einladen“, sagte Paulaner-Boss Andreas Steinfatt verschmitzt. Für den beleidigten Westerwelle ist also kein Platz mehr auf dem Nockherberg. Das gleiche gilt für die Rede der Bavaria. „Wenn er doch kommen sollte, werde ich es mir trotzdem sehr gut überlegen, ob ich ihn erwähne“, sagte Kinseher vorab im tz-Interview.

Höchststrafe für Westerwelle: Denn ein Politiker, der auf dem Nockherberg nicht erwähnt wird, ist auch nicht wichtig!

tz

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