Sie waren stark unterkühlt

Schwangere mit Kleinkind reist auf Güterzug ein

Eine nigerianische Familie, die am Sonntagmorgen mit einem Kleinkind unerlaubt auf einem Güterzug eingereist war und am Rangierbahnhof München-Ost festgellt wurde, kam stark unterkühlt ins Krankenhaus.

München - Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn verständigte die Bundespolizei gegen 7 Uhr über betriebsfremde Personen im Bereich der Gleisanlagen des Rangierbahnhofes München-Ost, wie die Bundespolizei berichtet.

Eine Streife griff wenig später eine 22-jährige, schwangere Frau aus Nigeria, deren zehnmonatige Tochter sowie einen 25-jährigen Begleiter auf. Die drei waren mit dem Güterzug 34128 (Zuglauf Verona - Kufstein - München) - trotz Temperaturen unter dem Gefrierpunkt - unerlaubt in die Bundesrepublik eingereist und gegen 04.30 Uhr in München angekommen. 

Alle drei waren unterkühlt und wurden deswegen vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert, wo sie stationär aufgenommen wurden. Zur weiteren Sachbearbeitung wurde die Bayerische Landespolizei informiert.

In den vergangenen Jahren war das Thema illegale Einreise am Rangierbahnhof München-Ost stets präsent. Im November 2016 etwa mussten fünf Männer aus einem Güterzug befreit werden.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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