Entwarnung für die Anwohner

Fliegerbombe in Berg am Laim erfolgreich entschärft

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München - Bombenalarm in München: In Berg am Laim ist am Dienstagvormittag eine 250 Kilo schwere Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Bereits am Nachmittag glückte die Entschärfung.

Gefunden wurde die rund 250 Kilo schwere Fliegerbombe am Dienstag gegen 9 Uhr auf einem Baugrundstück in der Hansjakobstraße Ecke Roßsteinstraße in Berg am Laim. Es handelt sich um eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit zwei Zündern, einem sogenannten Kopf- und  Heckzünder. Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes konnten die Bombe am Nachmittag entschärfen. Nun können rund 1000 Menschen in ihre Häuser zurückkehren.

Bilder aus Berg am Laim

Fliegerbombe in Berg am Laim entdeckt

Die Menschen in einem Umkreis von 600 Metern rund um den Fundort waren am Dienstagmittag mit Lautsprecherdurchsagen dazu aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Neben Wohnungen, einer Schule und zwei Kitas waren alleine 500 Mitarbeiter, die in drei anliegenden Firmen beschäftigt sind, von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Insgesamt waren rund 1000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Wie auch beim Schwabinger Bombenfund im August, war die Kampfmittelbeseitigungsfirma Tauber vor Ort. 

Im August 2012 sorgte eine Fliegerbombe im Münchner Stadtteil Schwabing für Aufregung. Diese konnte damals weder entschärft noch abtransportiert werden und musste deshalb gesprengt werden. Dabei kam es zu enormen Schäden an umliegenden Gebäuden. Eine derartige Entwicklung war im aktuellen Fall aber nicht zu befürchten, so der Polizeisprecher.

Die ursprünglich für zwölf Uhr angekündigte Entschärfung musste allerdings immer wieder verschoben werden, weil Unbefugte (unter anderen ein Postbote) im Sperrgebiet herumfuhren. Die eigentliche Entschärfung begann gegen 14.30 Uhr und dauerte lediglich 20 Minuten lang.

Die Bombe wurde im Zuge einer Routinekontrolle mittels Satellitenbildern entdeckt. Dabei wurden mehrere weitere potentielle Bombenfundorte auf der Fläche gekennzeichnet. Wie unser Reporter vor Ort berichtet, ist das Areal mit mehreren roten Makierungen versehen. Ob sich darunter tatsächlich weitere Bomben oder nur andere metallische Fundstücke befinden, muss geprüft werden.

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Beeinträchtigungen bei der S-Bahn

Aufgrund des Bombenfunds kam es auch bei Bahn-, Trambahn- und U-Bahnstrecken zu erheblichen Beeinträchtigungen. Mittlerweile sind alle Sperrungen aufgehoben, die S-Bahnen verkehren wieder. Dennoch kann es noch zu vereinzelten Verzögerungen kommen.

vh

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