Am Innsbrucker Ring 

Großalarm an Münchner Schule: Einsatzleiter klärt die Situation mit einem Trick

Feuerwehr - Gefahrgutunfall
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Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst an einer Schule am Innsbrucker Ring.
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Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst an einer Schule am Innsbrucker Ring.
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Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst an einer Schule am Innsbrucker Ring.

Ein seltsamer Geruch hat am Dienstag einen Großalarm an einer Münchner Schule ausgelöst. Die Feuerwehr griff zu einem Trick, um herauszufinden, was genau hier passiert war.

München - Am Dienstagvormittag gegen 10 Uhr gab es große Aufregung an einer Schule am Innsbrucker Ring aufgrund eines Großeinsatzes der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. 

Während des Unterrichtes bemerkten Schüler einen plötzlich auftretenden atypischen Geruch. Durch längeres Lüften versuchte der Lehrer, diesen aus dem Klassenzimmer zu entfernen. Da nach etwa einer Stunde die Intensität des Geruchs nicht nachließ und die Schüler langsam über Übelkeit klagten, informierten sie den Konrektor und setzten einen Notruf an die Integrierte Leitstelle ab. 

Als die alarmierten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, waren Schüler und Lehrer des im zweiten Obergeschoss befindlichen Klassenzimmers im Freien. Mehrere Trupps, ausgerüstet mit Atemschutz und Messgeräten, gingen in das Schulgebäude, um Messungen durchzuführen. Gleichzeitig räumten die Einsatzkräfte der Feuerwehr das erste und zweite Obergeschoss. Insgesamt waren dies 90 Schüler und Lehrer auf acht Klassenzimmer verteilt. 

Da die Einsatzkräfte schon einen Verdacht hatten, entschied sich der Einsatzleiter, die Schüler zusammenzurufen. Er erklärte ihnen, was hier gerade los sei und mit wie vielen Rettungskräften man vor Ort ist. Dabei erläuterte er ihnen, dass man bei einem anderen Notfall unter Umständen nicht so schnell vor Ort sein kann, da die Einsatzmittel hier vor Ort stehen. Im schlimmsten Fall könnte dadurch jemand sterben. 

Nach dieser Erklärung bot er den Schülern an, sich in einen Klassenraum zurückzuziehen. Sie hätten zehn Minuten Bedenkzeit und falls jemand etwas wissen sollte, könnte er oder sie es anonym an eine Tafel schreiben. Nach nicht einmal zwei Minuten wurde er hineingebeten. An einem Whiteboard stand dann ganz groß „Stinkbombe“. Nachdem dies geklärt war, konnte der Einsatz schnell beendet werden. 

Die Schüler und Lehrer aus dem ersten Obergeschoss konnten in die Räumlichkeiten zurückkehren und mit dem Unterricht fortfahren. Ob der Unterricht in den Klassenzimmern des zweiten Obergeschosses stattfindet, liegt im Ermessen des Schulrektores. Von Seiten der Feuerwehr wurde angeraten, die Klassenzimmer weiter zu lüften. Die Schüler, die anfangs über Übelkeit klagten, haben sich alle an der frischen Luft erholt.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Berg am Laim – mein Viertel“.

mm/tz

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